Bergmannsgrün Haus nach der seriellen Sanierung rote Fassade

Die Mieterakzeptanz ist entscheidend für den Erfolg großer Projekte wie der seriellen Sanierung oder integrierten Quartiersentwicklung. Um sie zu gewinnen, genügt die bloße Informationsvermittlung nicht. Wesentlicher ist etwas anderes.

Partizipationsmöglichkeiten für An- und Bewohnende sind wesentlich, damit Sanierungsmaßnahmen oder Quartiersentwicklungen ihre Ziele erreichen. In Kombination mit einer empathischen Mieterkommunikation lassen sich von Beginn an Missverständnisse und falsche Erwartungen vermeiden. Denn die Nerven vieler Mieterinnen und Mieter liegen blank.

Insbesondere bei denjenigen, die auf eine bezahlbare Wohnung angewiesen sind und in einer Stadt mit angespanntem Mietwohnungsmarkt leben, wo es praktisch keine leistbare Alternative gibt, falls diese nötig sein sollte, ist die Sorge groß, die Wohnung zu verlieren und ohne Obdach dazustehen. Da ist Abwehr – verständlicherweise – vorprogrammiert.

Für sozial orientierte Wohnungsunternehmen ist eine klare und frühzeitige Kommunikation, die auf Dialog setzt, daher essenziell. Nicht nur, um etwaigen gerichtlichen Auseinandersetzungen vorzubeugen, sondern auch und gerade, um Ängste bei der Mieterschaft erst gar nicht aufkommen zu lassen und sie bestenfalls für...

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Dies ist ein Beitrag aus der Zeitschrift Die Wohnungswirtschaft.
DW Die Wohnungswirtschaft 4/2026

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