Kapitel 14: Konzernabschlus... / f) Folgekonsolidierung
 

Tz. 382

Die Vorgaben des § 301 HGB sprechen explizit nur die Erstkonsolidierung an, es fehlt an Vorgaben für die Folgekonsolidierung, also die Auflösung der Werte in einer Summenbilanz in späteren Perioden. Die im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung aufgedeckten stillen Reserven und Lasten sowie ein evtl. goodwill sind plan- und außerplanmäßig fortzuschreiben (DRS 4.25). Dies führt aus Sicht des Konzerns (bei geschlossener Buchführung) zu

  • (zusätzlichem) Aufwand für planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen,
  • einer Anpassung der Aufwendungen aus Materialeinsatz,
  • einem evtl. Ertrag aus der Auflösung eines im Rahmen der Erstkonsolidierung bilanzierten negativen Unterschiedsbetrags.

Beachtlich sind die allgemeinen Regeln für die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden. Für die Auflösung eines negativen Unterschiedsbetrags bestehen Vorgaben nach § 309 HGB.

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