Kapitel 10: Darstellung / b) Entstehungsgeschichte
 

Tz. 257

Die Vorschrift übernimmt den Beteiligungsbegriff aus § 131 Abs. 1 A. II. Nr. 6 Satz 2 AktG 1937 bzw. § 152 Abs. 2 AktG 1965. In Anpassung an Art. 17 Satz 2 der 4. EG-Richtlinie wurde allerdings die Beteiligungsvermutung von 25 % auf 20 % herabgesetzt.[501] Durch die Neufassung von § 271 Abs. 1 Satz 3 HGB im Zuge des BilRUG zur Umsetzung von Art. 2 Abs. 2 der RL 2013/34 EG wird nunmehr die Vermutung einer Beteiligung gesetzlich fixiert, wenn 20 % des (Nenn-)Kapitals gehalten werden.

[501] Kropff, in: MüKo-BilR, § 271 HGB Rn. 4.

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