Das IGC Controlling-Prozess... / Zusammenfassung

Das Controlling-Prozessmodell soll der Dokumentation, Analyse und Gestaltung von Controllingprozessen sowie zur Unterstützung der Kommunikation über Controllingprozesse dienen.

Basis des Prozessmodells ist die IGC-Controllingdefinition, verbunden mit dem sich aus dem IGC-Controller-Leitbild ergebenden Aufgabenspektrum des Controllers. Demnach wird in diesem Buch Controlling aufgefasst als der gesamte betriebswirtschaftliche Prozess der Zielfestlegung, Planung und Steuerung im Unternehmen. Des Weiteren verwendet das Controlling-Prozessmodell die Terminologie des Controller-Wörterbuchs der IGC und orientiert sich an den von IGC und ICV formulierten Qualitätsstandards für das Controlling (DIN SPEC 1086) sowie dem Controller-Leitbild der IGC.

Das Controlling-Prozessmodell ist hierarchisch aufgebaut. Controlling als Prozess auf der Prozessebene 1 der Prozesslandkarte des Unternehmens umfasst 10 Controlling-Hauptprozesse (Prozessebene 2). Prozesse der Ebene 1 werden in der Unternehmenspraxis i. d. R. als Geschäftsprozesse oder Unternehmensprozesse bezeichnet. Die 10 Controlling-Hauptprozesse sowie das Controlling der Funktionen werden im vorliegenden Buch bis zur Teilprozessebene (Prozessebene 3) einheitlich beschrieben und grafisch veranschaulicht. Die Darstellung auf der Prozessebene 4 (Aktivitäten) erfolgt beispielhaft für den Prozess des Management Reporting. Das Modell ist so aufgebaut, dass grundsätzlich eine Prozessebene 5 angeschlossen werden kann, auf der üblicherweise Transaktionen und der Bezug zu IT-Systemen beschrieben werden. Das ist dann erforderlich bzw. nützlich, wenn die entsprechenden Controllingprozesse standardisiert in IT-Systemen implementiert werden sollen. Auf die Darstellung der Prozessebene 5 wurde verzichtet.

Das vorliegende Controlling-Prozessmodell kann als Standardlandkarte für Controllingprozesse von Unternehmen verwendet werden. Grundsätzlich ist es unabhängig von Branchen und Unternehmensgröße. Es orientiert sich in seiner Ausprägung aber eher an mittleren bis großen Industrie- und Dienstleistungsunternehmen. Spezifika von Finanzdienstleistungsunternehmen (Banken und Versicherungen) oder öffentlichen Organisationen werden nicht dargestellt. Das Controlling-Prozessmodell ermöglicht, Controllingprozesse schnell zu erklären, und eignet sich daher sehr gut als Vorlage sowohl für die Prozessanalyse als auch -gestaltung sowie zum Erkennen und der Bewertung von Stärken und Schwächen. Schließlich kann es als Standard-Controlling-Prozessmodell die Grundlage für die Etablierung eines einheitlichen Controllingverständnisses bilden.

Management Summary

The controlling process model should serve to analyze, shape and document controlling processes, as well as to support communication about them.

The process model is built upon a foundation consisting of the IGC definition of controlling and the range of tasks and responsibilities of a controller laid down in the IGC's mission of the controller. In this book, controlling is described as the entire business process of identifying goals, planning and directing within the company. Furthermore, the Controlling Process Model applies terminology from the controller dictionary of the IGC and adheres to the quality standards for controlling formulated by the IGC and ICV (DIN SPEC 1086) as well as the controller mission statement of the IGC.

The Controlling Process Model has a hierarchical structure. Controlling as a process on Level One within the process landscape of a company comprises ten main controlling processes (Process Level Two). Generally, Level One processes are known as business processes or corporate processes. In this book, the ten main controlling processes as well as cross-functional controlling processes are described in a standardized way down to subprocess level (Process Level Three) and also portrayed graphically. The next level of detail down (Process Level Four, activities) is shown by example using the process of management reporting. The model is constructed in such a way that a fifth level can also be added; normally, this level would describe transactions and the link to IT systems. This would be necessary or useful if the respective controlling processes were to be standardized and implemented in IT systems. There is no description of Process Level Five as this would go beyond the scope and objectives of this book.

The Controlling Process Model can be used as a standard map for controlling processes in a company. In general, industry or size do not play a role, but the model rather focuses on mid-sized to large manufacturing companies and service providers. Additionally, it does not deal with the specifics of financial service providers (banks and insurance companies) or public organizations. The Controlling Process Model helps to explain controlling processes in a quick and uncomplicated way and as such is very suitable for use as a template for both designing and analyzing processes. Moreover, it is helpful for controllersor manage...

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