22.01.2014 | SEPA

EU-Staaten einigen sich auf Verlängerung der Umstellungsfrist

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Die Entscheidung ist doch schneller gefallen als geplant: Die Frist für die Umstellung auf das neue einheitliche SEPA-Format wird verlängert. Die Brüsseler Botschafter der 28 EU-Staaten billigten eine entsprechende Vereinbarung mit dem Europaparlament.

Geldtransfers von Unternehmen und Vereinen sind damit noch bis zum 1. August im alten Format möglich, teilte der EU-Ministerrat am Mittwoch mit. Die EU-Kommission hatte die Fristverlängerung Anfang des Monats vorgeschlagen, um ein Zahlungschaos in Europa zu vermeiden. Das Europaparlament und der EU-Ministerrat, in dem die Mitgliedstaaten vertreten sind, müssen die Vereinbarung im Februar noch offiziell billigen. Probleme werden dabei aber nicht erwartet.

Für Verbraucher gilt nach früheren Angaben ohnehin eine längere Frist bis Februar 2016. Brüssel reagiert mit dem Schritt auf Umstellungsprobleme und zahlreiche Klagen von Unternehmen und Verbänden. Mit der Bestätigung der EU-Institutionen soll nun Rechtssicherheit geschaffen werden. Sepa steht für „Single Euro Payments Area“ - einen einheitlichen Zahlungsraum in Euro. Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen werden standardisiert und gleich abgewickelt - egal ob sie ins In- oder Ausland gehen. Zur Sepa-Umstellung gehören auch die internationalen Kontonummern IBAN. Der SEPA-Raum umfasst insgesamt 33 Länder, darunter die 28 EU-Staaten.

Trotz der Fristverlängerung sollten Unternehmen und Vereine die Umstellung weiter zügig vorantreiben.

Schlagworte zum Thema:  SEPA-Überweisung, SEPA-Firmenlastschriften, SEPA-Basislastschriften, SEPA

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