Performance Management: Nachholbedarf bei Digitalisierung und Automatisierung
Performance Management ist ein zentraler Baustein für den langfristigen Erfolg von Unternehmen, da es die kontinuierliche Überwachung, Analyse und Verbesserung von Leistungen auf individueller, teambezogener und organisationaler Ebene ermöglicht. Doch wie ist der aktuelle Status quo aus Sicht von CFOs?
Für die CFO-Studie 2025 der Beratungsgesellschaft Horváth wurden branchen- und länderübergreifend mehr als 150 Finance-Manager befragt, aus Unternehmen mit mehrheitlich über 1.000 Mitarbeitenden, davon über 100 aus der DACH-Region. Positive Ergebnisse zeigen sich im Bereich Performance Management. In acht Dimensionen gaben die befragten CFOs Auskunft.
Besonders positiv sticht hervor, dass 83 Prozent der Befragten mit der Qualität der Performance-Management-Ergebnisse sehr zufrieden sind. Dennoch erkennen 17 Prozent nach wie vor Verbesserungsbedarf.
Positive Impulse für die Geschäftsentwicklung
Das Performance Management hat sich laut der Studie als starker Treiber der Geschäftsentwicklung etabliert: Drei von vier CFOs geben an, dass es sich positiv auf ihre Organisation auswirkt.
Besonders geschätzt werden die globale Transparenz und Vergleichbarkeit, die von 65 Prozent der Befragten positiv bewertet werden. Ebenfalls 65 Prozent heben die gesteigerte Reaktions- und Anpassungsfähigkeit hervor.
Auch die Einfachheit und Kompatibilität der eingesetzten Systeme werden von 59 Prozent der CFOs als zufriedenstellend bezeichnet, während 55 Prozent mit der Unterstützung durch IT-Systeme zufrieden sind.
Digitalisierung und Effizienz als Schwachstellen
Trotz der positiven Einschätzungen offenbaren sich in einigen Bereichen deutliche Schwächen. Besonders kritisch wird die Effizienz bzw. Prozessgeschwindigkeit bewertet: Nur 42 Prozent der Befragten zeigen sich hier zufrieden.
Ein weiterer bedeutender Nachholbedarf besteht bei der Digitalisierung und Automatisierung. 60 Prozent der CFOs äußern hier Verbesserungspotenzial – ein Signal, dass viele Unternehmen ihre Systeme und Prozesse noch nicht ausreichend modernisiert haben, um die steigenden Anforderungen des Marktes zu erfüllen.
Problematisch ist das insbesondere vor dem Hintergrund, dass sich die Arbeitsbelastung im Bereich Finance enorm erhöht hat. Die künftigen Anforderungen können mit den noch verfügbaren Kapazitäten kaum bewältigt werden. Der Digitalisierungsmangel muss deshalb dringend angegangen werden, um auch künftig gute Ergebnisse im Performance Management zu gewährleisten.
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