07.02.2014 | Vorsicht Quecksilber

Was tun, wenn die Energiesparlampe zerbricht?

Vorsicht, wenn eine Energiesparlampe zerbricht.
Bild: Haufe Online Redaktion

Wenn eine Energiesparlampe zerbricht, heißt es schnell reagieren. Denn die Lampen enthalten Quecksilber. Das ist giftig und verdampft bei Raumtemperatur.

Wenn es dazu kommt, sofort das Fenster öffnen und den Raum für rund eine Viertelstunde verlassen, damit das Quecksilber nicht eingeatmet wird.

Scherben und Reste der Energiesparlampe nicht mit bloßen Fingern anfassen

Handschuhe überziehen und die Bruchstücke mit einem Papier oder Karton aufsammeln. Besonders kleine Stücke nimmt ein feuchtes Staubtuch gut auf.

Reste der zerbrochenen Energiesparlampe nicht in den Hausmüll

Stefanie Labs von der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse rät, die Bruchstücke in ein verschließbares Gefäß zu geben. Kaputte Energiesparlampen dürfen nicht in die normale Mülltonne kommen, sondern müssen gesondert entsorgt werden.

Vorsicht beim Wechseln von Energiesparlampen

Wer eine Energiesparlampe in der Fassung austauschen möchte, sollte erst den Strom ausschalten und die Lampe auskühlen lassen, erläutert Labs. Die entfernte Lampe kommt dann in ein weiches Tuch und das Ganze ebenfalls in einen verschließbaren und bruchsicheren Behälter.

Energiesparlampen nach Lumen-Wert auswählen

Bei alten Glühbirnen war die Wattzahl entscheidend - bei Energiesparlampen ist das anders. Denn bei den modernen Lichtquellen ist dieser Wert geringer und daher nicht direkt vergleichbar.

Besser ist die Auswahl nach Lumen. Dieser Wert gibt die Helligkeit eines Leuchtmittels an. Das Pendant zu einer Glühlampe mit 25 Watt ist eine Energiesparlampe mit 215 bis 230 Lumen, erläutert die Fördergemeinschaft Gutes Licht in Darmstadt.

Sind LEDs, die kein Quecksilber enthalten, eine Alternative zu Energiesparlampen? Lesen Sie hier.

Schlagworte zum Thema:  Energiesparlampe, LED, Quecksilber, Glühbirne

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