06.11.2013 | Gesunde Führung

Vorgesetzte haben im Arbeitsschutz Vorbildfunktion

Verantwortungsbewußte Vorgesetzte tragen Schutzausrüstung.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Warum soll ich Gehörschutz tragen, wenn's der Chef auch nicht tut? Damit sich Mitarbeiter diese Frage erst gar nicht stellen müssen, wenn Vorgesetzte im Arbeitsschutz mit gutem Vorbild vorangehen.

Egal, ob Schutzbrille oder Helm: Viele Arbeitsunfälle könnten verhindert werden, wenn Arbeitnehmer konsequent ihre Schutzkleidung tragen.

Aus Bequemlichkeit verzichten viele Mitarbeiter aber immer wieder darauf - etwa weil sie den Helm nicht griffbereit haben.

Mit der Zeit wird auch mancher Vorgesetzte leichtsinnig

Besonders nachlässig sind meist erfahrene Kollegen, da sie meinen, alle Gefahren bei der Arbeit zu kennen. Das teilt der TÜV Rheinland mit. Damit Angestellte ihre Schutzkleidung tragen, seien vor allem die Führungskräfte gefragt. Sie sollten mit gutem Vorbild vorangehen und nicht ohne Helm oder Schutzbrille arbeiten. Dann verzichteten auch die Mitarbeiter nicht so schnell darauf.

Arbeitsschutz im Betrieb ist auch Arbeitnehmersache

Arbeitnehmer selbst können zum Arbeitsschutz im Betrieb beitragen in dem sie zum einen Schutzkleidung konsequent tragen. Zum anderen, indem sie etwa den Vorgesetzten rasch informieren, falls neue Gefahrenquellen im Unternehmen auftreten. Das kann zum Beispiel eine Maschine sein, die nicht mehr richtig funktioniert. Nur wenn der Vorgesetzte davon weiß, kann er Gegenmaßnahmen ergreifen.

Lesen Sie hier, warum Vorschriften nicht eingehalten werden.

Schlagworte zum Thema:  Persönliche Schutzausrüstung, PSA, Compliance, Vorbild, Gesunde Führung, Vorgesetzter

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