| Unterforderung

Schlecht für geistige Leistungsfähigkeit

Wenn die Arbeit unterfordert, kann es zur psychischen Belastung werden
Bild: Haufe Online Redaktion

Tagaus, tagein dasselbe machen ist nicht nur langweilig. Es ist auch schlecht für die geistige Leistungsfähigkeit. Ein Fall für das Betriebliche Gesundheitsmanagement: mehr Abwechslung und "Gehirnjogging" hilft.

Sind Arbeitnehmer in ihrem Beruf geistig kaum gefordert, nimmt die Leistungsfähigkeit ihres Gehirns ab. Darauf weist Forscher Siegfried Lehrl hin, Präsident der Gesellschaft für Gehirntraining.

Mit Gehirnjogging Abbau der geistigen Leistungsfähigkeit verhindern

Mit einfachen Übungen können Arbeitnehmer ihr Gehirn trainieren, erklärt Lehrl. Er empfiehlt, jeden Tag etwas für den Geist zu tun, genauso wie man morgens aufsteht oder etwas isst. Ob Sudoku, Kreuzworträtsel oder moderne Verwandte. Im Internet findet man unzählige Anregungen für Denksport.

Körperliche Bewegung für die geistige Leistungsfähigkeit

Auch die körperliche Seite spiele eine Rolle, um den Geist fit zu halten, erklärt Lehrl. Man sollte nicht zu viel Zucker oder Fett zu sich nehmen und sich ausreichend bewegen.

Sport als Ausgleich ist zu empfehlen. Aber auch auf dem Weg zur Arbeit eine Station früher aussteigen und zügig gehen, öfter Treppen steigen oder mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, hilft.

Boreout - Langeweile im Beruf

Nach einer Stunde ist die Arbeit für den ganzen Tag erledigt. Und was macht man dann die restliche Zeit? Sich langweilen. Das kann auf die Dauer ganz schön nerven. Das muss nicht sein. Betroffene und Unternehmen können etwas dagegen unternehmen. Mehr dazu lesen Sie im Haufe-Beitrag Boreout - Langeweile im Beruf.

Schlagworte zum Thema:  Boreout, Psychische Belastung

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