Wie belastet sind erwerbstätige Eltern?
Überraschenderweise stecken die 25- bis 30-Jährigen die Belastungen gut weg. Ihr Krankenstand ist niedrig und die Anzahl ihrer Fehltage liegt unter dem Durchschnitt. Wie es scheint, gleicht ein Familienleben so manches aus.
Belastung durch Stress nicht von Kindern abhängig
Unter den 35- bis 40-Jährigen haben 57 % der erwerbstätigen Männer und 57 % der erwerbstätigen Frauen in Deutschland Kinder. Trotz der Doppelbelastung fühlen sie sich nicht stärker durch Stress belastet als Erwerbstätige ohne Kinder. Auch Vollzeitmütter fühlen sich nicht gestresster als Teilzeit arbeitende, so ein Ergebnis des Schwerpunktthemas „Die Rushhour des Lebens. Gesundheit im Spannungsfeld von Job, Karriere und Familie“ im DAK-Gesundheitsreport 2014.
Work-Life-Balance von Eltern weniger ausgeglichen
Auch wenn erwerbstätige Mütter und Väter in dieser Altersphase gesund und stark wirken: ihre Work-Life-Balance ist weniger ausgeglichen, als das bei kinderlosen Erwerbstätigen der Fall ist. Wer Job und Kinder hat, macht weniger Sport, schläft weniger und nimmt sich seltener Zeit zum Erholen.
Spätestens ab 30 sollte man auf die Gesundheit achten
Ab 30 sollte man jedoch mehr auf seine Gesundheit achten. Der allgemeine Gesundheitsreport zeigt, dass die Ausfallzeiten wegen Krankheit und chronische Krankheiten ab diesem Alter steigen.
Flexible Arbeitszeitmodelle und betriebliche Betreuungsmöglichkeiten entlasten
Unternehmen können Mitarbeiter, die Kinder haben, aktiv dabei unterstützen, Beruf und Familie besser vereinbaren zu können. Flexible Arbeitszeitmodelle, wie Teilzeit oder Gleitzeit, sowie betriebliche Betreuungsmöglichkeiten für die Kinder können die Situation entspannen. Vor allem für nicht-akademische Erwerbstätige muss allerdings in dieser Richtung noch viel passieren.
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