Tipps von der BAuA
Unser Körper tut viel, damit wir auch bei höheren Temperaturen auf ihn zählen können. Schweiß kühlt durch Verdunstung den Körper von außen. Deshalb ist der Flüssigkeitsbedarf erhöht.
Wichtigste Grundregel: viel trinken
Reicht es bei normalen Witterungsbedingungen, zwei Liter zu trinken, darf es bei höheren Temperaturen ruhig mehr sein. Und - auch wenn das meist ungefährlich ist - bei hohen Temperaturen steigen Hauttemperatur und Herzfrequenz an. Das ist einer der Gründe, warum wir uns im überhitzten Büro meist gar nicht wohl fühlen.
Eine BAuA-Studie zeigte: obwohl die Leistungsfähigkeit bei erhöhten Temperaturen nicht messbar sank, fühlten sich die Studienteilnehmer weniger erholt und hatten weniger Lust auf anstrengende Arbeit.
Ab 26 °C wird's unangenehm - ASR A3.5 enthält mögliche Maßnahmen
Das Faltblatt informiert darüber, welche Maßnahmen ein Arbeitgeber treffen muss, damit die Beanspruchung seiner Beschäftigten bei Arbeit in großer Hitze verringert wird.
Die Arbeitsstättenregel ASR A3.5 Raumtemperatur empfiehlt ab 26 °C Maßnahmen wie beispielsweise eine effektive Steuerung des Sonnenschutzes. Ab 30 °C muss der Arbeitgeber Maßnahmen ergreifen.
Details zu diesen Vorkehrungen und zahlreiche weitere Tipps, was bei Hitzeperioden im Büro hilft, bietet das BAuA-Faltblatt "Sommerhitze im Büro".
BAuA-Faltblatt gibt Ratschläge bei Hitze im Büro
Die Ergebnisse einer Studie hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) jetzt leicht verständlich und praxisnah aufbereitet. Das BAuA-Faltblatt "Sommerhitze im Büro - Hinweise und Tipps für die heißen Tage" gibt wertvolle Ratschläge, wie Büroarbeiter gut durch den Sommer kommen.
Vorgestellt wird das Faltblatt beim Dresdner Treff "Maßnahmen bei Sommerhitze in Arbeitsräumen" am 25. April von 13 bis 16 Uhr am BAuA-Standort in Dresden. Dort berichten Experten über geeignete Maßnahmen für ein gesundes Klima am Arbeitsplatz.
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