10.12.2012 | Winter-Tipp

So werden Sie trotz Heizungsluft nicht zu Dörrobst

Gegen trockene Heizungsluft im Winter helfen verschiedene Maßnahmen.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Im Winter ist die Luft nicht nur draußen, sondern auch in den Räumen oft sehr trocken. Das führt dazu, dass die Haut leidet. Sie spannt, die Haare fliegen und auch die Schleimhäute von Nase, Rachen und Bronchien trocknen aus. Dagegen kann man etwas tun.

Damit man sich in der kalten Jahreszeit fit und wohl fühlt, dazu tragen die richtige Temperatur, ausreichend Luftfeuchtigkeit, passende Pflege sowie richtige Ernährung bei.

Die Haut pflegen

Niedrige Temperaturen draußen, Heizungsluft drinnen: da sollte man die Haut besonders pflegen.

  • Die Haut an den Händen besitzt nur wenige Talgdrüsen und trocknet schnell aus. Da die Hände den ganzen Tag in Aktion sind, sollte man sie zum Beispiel nach jedem Händewaschen eincremen.
  • Den Lippen fehlen Talg- und Schweißdrüsen. Bei kaltem Wetter werden sie spröde und rissig. Ein Lippenpflegestift gleicht den Feuchtigkeitsverlust aus.
  • Bei trockenen Augen kann künstliche Tränenflüssigkeit helfen. Die gibt es als Tropfen in der Apotheke.
  • Nasenspülungen reinigen und befeuchten die Nase. Bequemer, aber nicht ganz so effektiv sind Meersalz-Nasensprays.

Gesund essen und trinken

  • Besonders wichtig ist im Winter eine gesunde Ernährung mit frischem Obst und Gemüse.
  • Tee oder Wasser füllen den Feuchtigkeitsspeicher der Haut auf. Mindestens zwei Liter pro Tag sollten es sein. Am besten trinkt man pro Stunde ein Glas Flüssigkeit.

Mäßig heizen

  • Die Büro-Temperatur sollte maximal 20 Grad betragen.
  • Warme Kleidung ist besser als überheizte Räume. Manchmal reichen schon warme Socken oder Pulswärmer, um sich wohlzufühlen.

Regelmäßig Lüften und optimal befeuchten

  • Am besten ist es, stündlich für etwa fünf Minuten zu lüften.
  • Werden die Räume über eine Klimaanlage beheizt, sollte man statt zu lüften darauf achten, dass bei der Anlage auch die Luftbefeuchtung optimal eingestellt ist.
  • Die Luftfeuchtigkeit im Raum sollte 40 bis 50 Prozent betragen. Für etwas natürliche Feuchtigkeit sorgen viele Pflanzen. Zusätzlich kann man trockene Heizungsluft mit künstlicher Luftbefeuchtung optimal ausgleichen.

Schlagworte zum Thema:  Winter, Heizung

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