26.02.2015 | Burnoutprävention für Führungskräfte

Resilienz - was ist das eigentlich?

Resilienz steigern - das "zarte" Pflänzchen gießen
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Resilienz stärken? Auf jeden Fall. Aber dazu muss man wissen, was darunter verstanden wird, welche Modelle oder Ansätze es gibt und welche Rolle Resilienz im Betrieblichen Gesundheitsmanagement spielen kann.

Resilienz bezeichnet die Widerstandsfähigkeit von Menschen gegenüber Belastungen, andauerndem Stress und Veränderungen oder Traumata. Resilienz befähigt Menschen, sich von Krisensituationen ohne anhaltende Beeinträchtigungen zu erholen.

Der Begriff Resilienz kann nicht nur auf einzelne Menschen (individuelle Resilienz), sondern auch auf Gruppen oder Organisationen und Unternehmen (organisationale Resilienz) angewandt werden.

Resilienz ist das psychische Immunsystem und lässt sich trainieren

Es wird davon ausgegangen, dass Resilienz zu einem gewissen Teil genetisch bestimmt ist. Zur Resilienz gehören aber auch Einstellungen, Verhaltensweisen und Fähigkeiten, die sich fördern und trainieren lassen. Wie lesen Sie im Lexikonstichwort "Resilienz".

Positive Auswirkungen einer "guten" Resilienz

Eine ausgeprägten Resilienz kann folgende Effekte zeigen:

  • weniger körperliche Beschwerden,
  • schnellere Erholung,
  • weniger Ängste,
  • weniger Depressionen,
  • mehr Lebenszufriedenheit.

Es scheint also, dass Resilienz sich deutlich positiv auf das gesamte - körperliche, psychische und soziale - Wohlbefinden der Menschen auswirkt.

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Schlagworte zum Thema:  Betriebliches Gesundheitsmanagement, Resilienz, Stressmanagement, Burnout, Führungskräfte, Führungskraft, Stressabbau, Stress

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