Bei der aktuellen Hitzewelle weiß man eine Klimaanlage im Büro zu schätzen. Ist diese gewartet und richtig eingestellt, kühlt sie die Räume angenehm und schadet weder der Gesundheit noch allzu sehr der Umwelt.

Zwei Anlagetypen sind zu unterscheiden: die zentrale und die dezentrale Klimaanlage. Bei der zentralen werden Heizen, Kühlen und bei einem Vollklimagerät auch die Luftfeuchtigkeit im ganzen Gebäude geregelt. Sie versorgt die Räume zudem mit frischer Außenluft. Lüften ist nicht notwendig und nicht sinnvoll.

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Bei dezentralen Klimaanlagen kommt beim Lüften warme Luft in den Raum

Bei der dezentralen Klimaanlage lässt sich in jedem Büro über eine ein- und ausschaltbare Einheit die Temperatur regeln. Frische Luft kommt durch zusätzliches Lüften in den Raum. Dadurch kommt im Sommer aber vor allem die ungeliebte warme Luft nach innen.

Regelmäßige Wartung von Klimaanlagen ist wichtig für die Gesundheit

Egal ob zentrale oder dezentrale Klimaanlage: beide müssen regelmäßig gewartet werden, damit kein gesundheitliches Risiko entsteht. Vor allem bei Anlagen mit Filtern gegen Pollen und andere Schmutzpartikel aus der Luft ist ein Filterwechsel durch eine Fachkraft wichtig. So lässt sich verhindern, dass sich gefährliche Bakterien und Keime ausbreiten.

Es geht auch ohne Klimaanlagen - Jalousien sorgen für kühlere Räume

Klimaanlagen verbrauchen zum Teil viel Strom. Um hier Energiekosten einsparen zu können, empfiehlt es sich, die Räume gar nicht erst zu heiß werden zu lassen. Ideal sind dafür Jalousien außen am Gebäude. Mit ihnen wird die Hitze draußen gehalten und der Raum beschattet.

Alle 10 Jahre muss eine energetische Inspektion von bestimmten Klimaanlagen vorgenommen werden

Der TÜV Rheinland weist darauf hin, dass bei Anlagen mit über zwölf Kilowatt Nennleistung für den Kältebedarf laut der Energieeinsparverordnung (EnEV) alle 10 Jahre eine energetische Inspektion vorgenommen werden muss.

Schlagworte zum Thema:  Büroarbeitsplatz, Raumklima