So schützen Sie sich vor Zecken
Der Gemeine Holzbock, die am weitesten verbreitete Zeckenart, kann gefährliche Krankheitserreger wie Borrelien und FSME-Viren übertragen. Die Ausbreitung der FSME-Risikogebiete beschränkt sich nicht mehr nur auf den Süden, sondern betrifft mittlerweile rund 180 Landkreise in Deutschland. Durch den Klimawandel könnte zudem die Zeckenart "Hyalomma" bald auch bei uns heimisch werden. Sie kann das Krim-Kongo-Fieber auslösen.
So können Sie sich vor Zecken schützen
- Reiben oder sprühen Sie sich mit einem Zecken abweisenden Mittel ein.
- Tragen Sie lange und geschlossene Kleidung, damit die Zecken nicht direkt auf die Haut gelangen.
- Die Kleidung sollte hell sein, denn darauf lassen sich die braunen Zecken gut erkennen.
- Tragen Sie auch helle Schuhe.
- Stecken Sie die Hosenbeine in die (hellen) Socken.
- Wer in einem Risikogebiet arbeitet oder lebt, sollte sich impfen lassen.
Anleitung zur sachgemäßen Zeckenentfernung
Für eine sichere Entfernung von Zecken sind spezielle Werkzeuge wie Zeckenzangen, -karten, -pinzetten oder -schlingen empfehlenswert.
- Greifen Sie die Zecke im Kopfbereich möglichst nah an der Haut und nicht am vollgesogenen Körper.
- Ziehen Sie die Zecke langsam und kontrolliert mit einem gleichmäßigen Zug heraus.
- Achten Sie darauf, das Tier nicht zu quetschen, um das Risiko einer Infektion zu minimieren.
- Vermeiden Sie es, die Zecke mit Öl, Klebstoff oder Nagellack zu bedecken.
- Desinfizieren Sie die Wunde sorgfältig nach dem Entfernen der Zecke, um mögliche Infektionen zu verhindern.
Eine ringförmige Rötung oder grippeähnliche Symptome sind Anzeichen einer möglichen Infektion. Arbeitnehmer sollten damit umgehend einen Arzt aufsuchen.
Impfung als wichtige Schutzmaßnahme
Eine vorbeugende Maßnahme gegen FSME ist die Impfung. Sie empfiehlt sich besonders für Personen, die berufsbedingt viel Zeit im Freien verbringen. Arbeitgeber und Arbeitnehmer sollten darauf achten, Haut und Kleidung regelmäßig auf Zecken zu überprüfen, um das Übertragungsrisiko zu minimieren.
Durch eine proaktive Herangehensweise an den Zeckenschutz am Arbeitsplatz können potenzielle Gefahren für die Gesundheit der Mitarbeiter effektiv reduziert werden.
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docgb
25.08.2016 12:23 Uhr
Das muss nun wirklich nicht mehr sein!!
ZECKEN gehören zu den Spinnentieren/Milben und haben kein Gebiss!!
Sie haben ein Hypostom, deswegen stechen sie auch.
Es muss also heißen: ZECKENSTICH/E