Individuelle Maßnahmen für flexibel Beschäftigte
Er zeigt, wie individuelle Lösungen für flexibel Beschäftigte und wenig Motivierte aussehen können. Denn flexible Beschäftigungsformen sind heute mindestens so alltäglich wie die „normale“ Vollzeitbeschäftigung. Doch sie bedeuten oft eine höhere Belastung für die Gesundheit.
Warum kann nicht jeder an der Gesundheitsförderung teilnehmen?
Wer als Arbeitnehmer nur stundenweise tätig, outgesourct oder ausgeliehen ist, kann nur selten am Angebot zur Gesundheitsförderung teilnehmen. Aber auch (Solo-)Selbständige bleiben oft außen vor. Dass es auch anders geht, zeigen die Best-Practice-Beispiele der Broschüre. Außerdem werden weitere Faktoren genannt, die dazu beitragen, dass alle mit einem Bewegungsangebot erreicht werden.
Maßnahmen müssen an Gegebenheiten angepasst werden
Unter aufsuchender Gesundheitsförderung sind Maßnahmen gemeint,
- die sich ohne Mehraufwand in den Arbeitsalltag integrieren lassen,
- direkt am Arbeitsplatz durchgeführt werden und
- am besten während der Arbeitszeit stattfinden.
Wenn der Trainer in den Wald kommt
Umgesetzt wurden diese Bedingungen z. B. von einem Unternehmen in der Forst- und Waldwirtschaft. Für ein 30-minütiges sensomotorisches und funktionales Sturz- und Stabilisierungstraining wurde ein professioneller Trainer engagiert. Durchgeführt wurde das Training vor Ort, sprich im Wald. Motivation, Spaß und Freude beim Training waren groß und Stürze während der Arbeitszeit nahmen durch das Programm deutlich ab.
Davon können alle profitieren
Weitere Beispiele aus der Praxis bietet der iga-Report 39 "Flexible Beschäftigungsformen und aufsuchende Gesundheitsförderung im Betrieb" zu Unternehmen aus den Bereichen:
- Kosmetik,
- Telekommunikation,
- Verpackung,
- Personenbeförderung,
- Bildschirmarbeitsplatz bzw.
- sitzende Tätigkeiten.
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