Datenbank für Gefahrstoffe aus der DDR
Die DDR nur noch Geschichte? Nein, keinesfalls. Denn manche Produkte aus der Zeit vor der deutschen Einheit können auch heute noch Auswirkungen auf das Leben vieler Menschen haben.
Beispielsweise bei Berufskrankheiten, die durch gefährliche Stoffe in DDR‑Produkten ausgelöst wurden.
Informationen über die Inhaltsstoffe von DDR-Produkten immer noch wichtig
Mit einem neuen Faltblatt weist die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) auf ihre Produktdatenbank "Datensammlung DDR-Produkte - Informationen zu gefahrstoffhaltigen Produkten" hin. Zudem klärt der Flyer über die Möglichkeiten auf, wie sich die Datenbank nutzen lässt.
BAuA-Datenbank für ehemalige DDR-Produkte
Ob Farben und Lacke, Pflanzenschutzmittel oder Friseurchemikalien, nach der Vereinigung verschwanden die meisten DDR-Produkte aus den Betrieben. Doch wer mit solchen Produkten gearbeitet hat, möchte auch heute noch erfahren können, ob oder welchen gefährlichen Substanzen er ausgesetzt war.
Um die Suche nach solchen Informationen zu erleichtern, hat die BAuA eine Datenbank aufgebaut, mit der systematisch nach Produktdaten wie Hersteller, Komponenten oder Verwendung recherchiert werden kann. Diese Informationen sind wichtig für die Anerkennung von Berufskrankheiten. Darüber hinaus lassen sich mit den Daten retrospektiv Studien über die Gefahrstoffe durchführen.
Zurzeit ermöglicht die Datenbank die Suche in 8641 verschiedenen Datensätzen
Diese wurden aus dem Zentralinstitut für Arbeitsmedizin der DDR (ZAM), in dem bis 1990 Informationen zu gefahrstoffhaltigen Produkten gesammelt wurden, und der ehemaligen Arbeitshygieneinspektion des Rates im Bezirk Karl-Marx-Stadt zusammengetragen. Die BAuA-Datenbank fasst die verschiedenen Daten nun zusammen und ermöglicht so den Überblick über Gefahrstoffe in DDR-Produkten.
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