Psychische Belastungen - Entstehung, Folgen und Möglichkeiten der Ermittlung
Neben Familie, Freunden und Freizeit ist das Arbeitsleben einer der zentralen Lebensbereiche. Bei günstigen Arbeitsbedingungen fördert es das Wohlbefinden und trägt zur Persönlichkeitsentwicklung bei. Ungünstige Verhältnisse bei der Arbeit können aber zu einer Belastung werden, die psychische Störungen nach sich ziehen kann.
Gefährdungsbeurteilung psychicher Belastungen - wie geht man vor?
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Entstehung psychischer Belastungen
Da körperliche Belastungsfaktoren wie schwere körperliche Arbeit in der Arbeitswelt immer seltener werden, rücken die psychischen Belastungen stark in den Vordergrund. Auch für vorwiegend körperlich Arbeitende (z. B. in Industrie, Handwerk und in der Pflege) nehmen psychische Belastungen zu.
Die psychische Leistungsfähigkeit bzw. Belastung der Mitarbeiter wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Die wichtigsten Einflüsse sind:
- Arbeitsaufgabe und -inhalt, z. B. geringer Handlungsspielraum,
- physikalische Arbeitsbedingungen, z. B. Beleuchtung, Klima, Lärm,
- sozialer Kontext und Organisationsbedingungen, z. B. schlechtes Führungsverhalten,
- gesellschaftliche Belastungen, z. B. Arbeitsplatzunsicherheit.
Folgen psychischer Belastungen
Viele Krankenkassen verzeichnen starke Anstiege bei den Arbeitsunfähigkeitszeiten wegen psychischer Störungen.
Da psychische Störungen häufig sehr lange anhalten, verursachen sie häufig Langzeit-Arbeitsunfähigkeiten. Auch krankheitsbedingte Frühverrentungen werden zu einem sehr großen Teil durch psychische Erkrankungen verursacht.
Psychische Störungen treten selten allein auf. Häufig liegen mehrere Diagnosen vor oder sie sind von körperlichen Erkrankungen begleitet. So treten Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Muskel-Skelett-Erkrankungen, Diabetes und chronische Schmerzen häufiger bei gleichzeitig vorliegenden psychischen Störungen auf.
Ermitteln psychischer Belastungen
Die Ermittlung der psychischen Belastungen der Mitarbeiter durch ihre Arbeit gehört im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung zu den gesetzlichen Pflichten des Arbeitgebers.
Wie man hier vorgeht, welche Instrumente und Methoden es gibt, lesen Sie in dem Haufe-Beitrag Psychische Belastungen am Arbeitsplatz: Entstehung, Folgen und Möglichkeiten der Ermittlung auf unserem Produkt Haufe Betriebliches Gesundheitsmanagement Office .
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