Flexible Arbeitszeiten gesund gestalten
Gleitzeit ist ein bekanntes und oft angewandtes Arbeitszeitmodell. Auch Teilzeit wurde in den vergangenen Jahren immer beliebter. Doch es gibt noch weitaus mehr Möglichkeiten, die Arbeitszeit zu gestalten und dadurch die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens weiter voranzubringen. Wichtig ist dabei aber auch immer, den Beschäftigten eine gesunde Balance zwischen Arbeits- und Freizeit zu ermöglichen.
Flexible Arbeitszeiten - es gibt viele Modelle
Die Broschüre Flexible Arbeitszeitmodelle. Überblick und Umsetzung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) stellt insgesamt 16 verschiedene Arbeitszeitmodelle vor und zeigt die damit verbundenen Chancen und Risiken auf. Außerdem vermittelt sie die Grundlagen des Arbeitszeitgesetzes (ArbZG) sowie aktuelle arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse rund um das Thema.
Alle Arbeitszeitmodelle werden unter folgenden Aspekten vorgestellt: Bedeutung, Voraussetzungen, Vor- und Nachteile fürs Unternehmen, rechtliche Hinweise sowie Gestaltungshinweise. Zu einigen Modellen gibt es auch Beispiele aus der Praxis wie z. B. bei der Jahresarbeitszeit. Hier wird exemplarisch erläutert, wie Arbeitszeitpakete mit unterschiedlichen Wochenarbeitszeiten die Beschäftigung bei saisonalen Auslastungsschwankungen sichern und wie sich Beschäftigte durch eine frühzeitige Planung auf freie Tage und Wochen mit kürzeren Arbeitszeiten vorbereiten können.
Flexible Arbeitszeiten - täglich zulässige Höchstarbeitszeit abschaffen?
Die Normalarbeit mit Achtstundentag und Fünftagewoche nimmt weiter an Bedeutung ab. Spät-, Nacht- und Wochenendarbeit nehmen zu. Forderungen u. a. von Seiten der Industrie und des Handwerks, die täglich zulässige Höchstarbeitszeit zugunsten einer wöchentlichen oder monatlichen Höchstarbeitszeit abzuschaffen, gibt es bereits.
Arbeitsmedizinische Erkenntnisse sprechen gegen eine Verlängerung der Arbeitszeit
Die Broschüre gibt Impulse für Arbeitszeitmodelle, bei denen die Sicherheit und die Gesundheit der Beschäftigten im Mittelpunkt stehen. Denn arbeitsmedizinische Erkenntnisse unterstreichen die Bedeutung des Achtstundentags für das Wohlbefinden und die Gesundheit. Sie sprechen gegen eine Verlängerung der individuellen täglichen und wöchentlichen Arbeitszeit.
-
Bildschirmbrille: Fragen und Antworten
1.430
-
Wiedereingliederung - was ist zu beachten?
6531
-
Ist der Arbeitgeber zur Getränkeversorgung am Arbeitsplatz verpflichtet – wenn ja, wann?
553
-
Arbeitsmedizinische Vorsorge: Pflicht oder freiwillig?
435
-
ISO 3941:2026: Neue Brandklasse L für Lithium-Brände
325
-
Arbeitsstättenverordnung: Wann ist ein Pausenraum Pflicht?
219
-
Drei-Schicht-System: Grundlagen, Funktionsweise und Arbeitsschutz
160
-
Erfolgreich BEM-Gespräche führen
152
-
Was tun, wenn der Frosch nicht verschwinden will
138
-
Gefahr durch Epoxidharz wird unterschätzt
133
-
BG Bau erweitert Prämiensystem: Neue Zuschüsse für Arbeitsschutz
18.08.2026
-
Immersives Lernen im Arbeitsschutz: Interview mit Berna Top
14.08.2026
-
Studie zu Unterziehhandschuhen: Hautschutz und Hygiene
11.08.2026
-
Muskel-Skelett-Beschwerden: Homeoffice birgt höhere Risiken
05.08.2026
-
Arbeitszeiterfassung für Lehrkräfte: Bremen geht neue Wege
03.08.2026
-
Suchtmittelmissbrauch am Arbeitsplatz: Prävention und Regeln
30.07.2026
-
Überarbeitete DGUV-Regel für die Luftfahrzeug-Instandhaltung
29.07.2026
-
EU setzt auf Prävention: Neue Programme gegen psychische Belastungen
23.07.2026
-
Was tun, wenn die körperlichen Beschwerden am Arbeitsplatz zunehmen
21.07.2026
-
Ikea führt „Stille Stunde“ deutschlandweit ein
14.07.2026