Emissionen der Logistik detailliert ermitteln
Nur rund 40 Prozent aller europäischen Unternehmen haben bisher ihren CO2-Fußabdruck ermittelt. Und die Ergebnisse sind oft noch ungenau. Doch falsche Bilanzen sind eine schlechte Grundlage, um Einsparungsziele zu formulieren.
Komplexe Herausforderung
Die komplexe Anforderung, bestehende Firmendaten in Programme zu integrieren, gesetzliche Vorgaben einzubinden und Transportwege durchgängig zu ermitteln, sind bisher in der Logistikbranche Ursachen dafür, dass Unsicherheiten und Ungenauigkeiten bestehen. Eine neue Software soll da Abhilfe schaffen.
Einsparungen von Anfang an planbar
Mit dem Logistics Emissions Calculator (LogEC) lässt sich der CO2-Ausstoß genau messen. Mit den Daten können anschließend Maßnahmen geplant und gesteuert werden, um die Umweltbelastungen zu senken.
Zudem kann der Erfolg einer Maßnahme direkt überprüft werden. Und mit einem Simulationsprogramm lassen sich außerdem schon vorab unterschiedliche Szenarien durchspielen. Das hilft, von Anfang an Einsparungsziele exakt festzulegen.
Softwareprogramm geht ins Detail
- Alle Verkehrsmittel – LKW, Bahn, Schiff, Flugzeug – können bewertet werden.
- Alle Wege – lokal oder global – lassen sich ermitteln.
- Der direkte Transport von A nach B oder die multimodale Transportkette können geplant werden.
- Die Berechnungen sind für die Gesamtfracht bis hin zum einzelnen Paket möglich.
Ökonomische und ökologische Optimierung
Ziel ist es,
- die optimale Strecke
- mit dem geeigneten Transportmittel und
- der geringsten CO2-Belastung zu berechnen.
So lassen sich die Dienstleistungen kostengünstig und nachhaltig anbieten.
Gerüstet sein für die Zukunft
Ein Blick in die Zukunft zeigt, das sich die CO2-Ermittlung lohnt: Ab 2012 tritt in Deutschland die Norm zur CO2-Berechnung von Transportdienstleistungen in Kraft; der Luftverkehr in Europa wird dem Emissionshandel unterliegen. Und für 2013 ist in Frankreich vorgesehen, dass die Transportbranche ihre Emissionen ausweisen muss.
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