Tonerstaub-Emissionen stellen keine relevanten Risiken dar
Emissionen aus Laserdruckern und Kopiergeräten sind Gemische aus flüchtigen Verbindungen, Flüssigaerosolen und Feststäuben sowie einem sehr geringen Anteil an Tonerstaub. Laut BAuA weisen die ausgewerteten Daten darauf hin, dass gefährliche stoffliche Komponenten nur in sehr geringen Mengen emittieren.
Grenzwerte werden deutlich unterschritten
Für Tonerstaub liegt der Arbeitsplatzgrenzwert für alveolenängigen Staub (A-Staub) bei 0,5 mg/m3. Vorliegende Messdaten belegen, dass dieser Grenzwert an Büroarbeitsplätzen etwa um den Faktor 100 unterschritten wird. Selbst bei der Tätigkeit von Servicetechnikern oder beim Recycling von Tonerkartuschen liegt der Faktor mit 10 unterhalb des Grenzwertes.
Emissionen stellen generell keine relevanten Risiken dar
Nach Einschätzung der BAuA im Fachartikel Tonerstaub und Emissionen von Druckern und Kopierern am Arbeitsplatz stellen die Emissionen generell keine relevanten Risiken dar. Allerdings kann eine Person, die gegenüber bestimmten Stoffen sensibel ist, allergisch auf bestimmte stoffliche Komponenten reagieren. Denn in diesem Fall reicht eine weit geringere Stoffmenge zur Entwicklung einer Allergie aus.
Präventive Maßnahmen bieten optimalen Schutz
Um möglichen gesundheitlichen Risiken z. B. bei haut- oder atemwegssensibilisierten Personen vorzubeugen,
- sollten Räume, in denen sich Laserdrucker oder Kopiergeräte befinden, hinreichend groß und gut belüftet sein.
- Ist ein Geräte im Dauereinsatz bzw. wird es von mehreren Personen benutzt, ist es sinnvoll den Drucker oder Kopierer in einem separaten Raum aufzustellen.
- Bei Servicearbeiten und dem Wechsel der Tonerkartusche sollte die Staubbelastung möglichst gering gehalten werden. Dies ist z. B. durch Absaugen und feucht Wischen möglich.
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