Bewegung unterstützt nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit, sondern auch die geistige. Sport hat positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die kognitiven Fähigkeiten, wie z. B. Denken, Wahrnehmen und Erkennen. Das Gedächtnis wird verbessert. Daher spielt auch die Förderung der körperlichen Leistungsfähigkeit der Beschäftigten eine wichtige Rolle, um die geistige Leistungsfähigkeit zu fördern. Solche Anreize können ebenso geboten werden, wie solche des Lernens. Sinnvoll ist die Integration von Bewegung in den Alltag. Dabei kann der Arbeitgeber unterstützen, z. B. durch:

  • Bewegung in Arbeitsabläufen (z. B. Einrichtung von Netzwerkdruckern an Bildschirmarbeitsplätzen),
  • Sportgruppen (z. B. Nordic-Walking-Treffs),
  • Bewegungskurse (z. B. gesunder Rücken),
  • Finanzierung von Mitgliedschaften im Sportverein oder Fitnessstudio,
  • Schrittzähler (z. B. Teilnahme an Laufprojekten, die virtuell über Schrittzählung stattfinden).

Eine gesunde Ernährung und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr tragen ebenfalls zu besseren Leistungen des Gehirns bei.[1] Daher unterstützen auch Weiterbildungen und Programme zur Ernährung ein lernförderliches Klima im Betrieb.

[1] Langhoff: Den demographischen Wandel im Unternehmen erfolgreich gestalten. Eine Zwischenbilanz aus arbeitswissenschaftlicher Sicht. Springer-Verlag Berlin/Heidelberg 2009.

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