Fachbeiträge & Kommentare zu Latente Steuern

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 2.1 Offenlegungspflichtige Unterlagen

Rz. 11 Von den in § 325 Abs. 1 HGB aufgeführten Rechnungslegungsunterlagen müssen Ges., die unter den Anwendungsbereich des § 327 HGB fallen, sämtliche Unterlagen offenlegen. Sie stehen den großen Ges. nahe; eine Möglichkeit zum Verzicht auf die Offenlegung einzelner Unterlagen wurde daher vom Gesetzgeber nicht vorgesehen. Entsprechend müssen folgende Unterlagen an den Betre...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 2.2 Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (Abs. 2)

Rz. 6 Mittelgroße Ges. i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB brauchen für Gj, die nach dem 31.12.2015 beginnen, folgende Angaben im Anhang nicht zu machen: Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen sowie nach geografisch bestimmten Märkten gem. § 285 Nr. 4 HGB (§ 285 Rz 28); Art und Höhe der Honorare der Abschlussprüfer nach § 285 Nr. 17 HGB; die Ges. sind jedoch verpflichte...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 2.1 Anwendbare Bewertungsmethoden

Rz. 10 Für die auf den Konzernabschluss anwendbaren Bewertungsmethoden ist grds. auf die Bewertungsmethoden abzustellen, die für das MU maßgeblich sind. Zur Anwendung kommen bei MU in der Rechtsform der KapG entsprechend grds. die Bewertungsvorschriften der §§ 252–256a HGB, die durch § 274 HGB und ggf. weitere branchenspezifische Regelungen zu ergänzen sind. Aus Sicht des Ko...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 1.2 Normenzusammenhang und Zweck

Rz. 4 § 247 HGB gehört zum Bereich der Ansatzvorschriften. Die Vorschrift ergänzt das in § 246 Abs. 1 HGB enthaltene Vollständigkeitsgebot hinsichtlich des Ausweises der Aktiva und Passiva. § 248 HGB begrenzt das grundsätzliche Ansatzgebot des § 246 Abs. 1 HGB, indem für selbst geschaffene immaterielle VG des AV ein Aktivierungswahlrecht, für bestimmte selbst geschaffene imm...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 6 Grundsätze ordnungsmäßiger Konzernbuchführung

Rz. 60 In der Praxis wird z. T. von Konzernbuchführung gesprochen. Es handelt sich hierbei jedoch nicht um eine Buchführung, sondern um die Bilanzierung von Konzernsachverhalten. Diese befasst sich mit der Festlegung der einzubeziehenden Jahresabschlüsse (Konsolidierungskreis), Anpassung der einbezogenen Jahresabschlüsse an die konzerneinheitlichen Ansatz- und Bewertungsvorsch...mehr

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Bilanz Check-up 2020: Inter... / 3.5 ED/2019/5 – Latente Steuern, die sich auf Vermögenswerte und Schulden beziehen, die aus einer einzigen Transaktion entstehen (Vorgeschlagene Änderungen an IAS 12)

Der IASB veröffentlichte im Juli 2019 den ED/2019/5 Deferred Tax related to Assets and Liabilities arising from a Single Transaction. Die vorgeschlagenen Änderungen zu IAS 12 stellen klar, wie Unternehmen latente Steuern insbesondere im Zusammenhang mit Leasingverhältnissen oder Rückbauverpflichtungen bilanzieren sollten. Insbesondere vor dem Hintergrund des seit 2019 anzuwe...mehr

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Bilanz Check-up 2020: Enfor... / 2.3 ESMA Public Statement zu IAS 12 Ertragsteuern

Die ESMA hat im Juli 2019 das Public Statement "Considerations on recognition of deferred tax assets arising from carryforward of unused tax losses" veröffentlicht, das auf der Homepage der ESMA abrufbar ist (https://www.esma.europa.eu/press-news/esma-news/esma-sets-out-expectations-regarding-application-ias-12, Abrufdatum 7.10.2019). In dieser Erklärung formuliert die ESMA ...mehr

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ABC wichtiger Begriffe zum ... / Latente Steuern

Latente Steuern sind im Regelfall nur für Handelsbilanzen mittelgroßer und großer GmbHs von Bedeutung. Die Bilanzierung latenter Steuern kommt immer dann in Betracht, wenn der Gewinn laut Handelsbilanz von dem laut Steuerbilanz abweicht, weil die steuer- und handelsrechtlichen Wertansätze für Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten voneinander ...mehr

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ABC wichtiger Begriffe zum ... / Gesetze, Richtlinien und Urteile

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ABC wichtiger Begriffe zum ... / Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag werden in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert erfasst. Hierunter fallen die Steuern, die das Unternehmen als Schuldner zu entrichten hat, vor allem die Körperschaft- und die Gewerbesteuer sowie der Solidaritätszuschlag. Steuerzahlungen der Gesellschafter einer GmbH – etwa die Kapitalertragsteuer bei Gewinnausschüttungen – dürfen dag...mehr

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ABC wichtiger Begriffe zum ... / Rückstellungen

Rückstellungen dienen dazu, Aufwendungen, die erst in einem späteren Geschäftsjahr zu einer in ihrer Höhe oder ihrer genauen Fälligkeit noch nicht feststehenden Mindereinnahme oder Auszahlung führen, in der Bilanz dem Geschäftsjahr ihrer Verursachung zuzurechnen. Typisches Beispiel dafür ist die Pensionsrückstellung, die der GmbH-Geschäftsführer alljährlich erdient, die jedo...mehr

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IV Laufender Geschäftsbetri... / 3.2.3 Größenabhängige Erleichterungen

Rz. 363 Neben den aus § 267 HGB bereits bekannten kleinen, mittelgroßen und großen Kapitalgesellschaften (incl. GmbH & Co. KG) bringt das Kleinstkapitalgesellschaften-Bilanzrechtsänderungsgesetz (MicroBilG) eine vierte Größenklasse in das HGB, nämlich die Kleinkapitalgesellschaft i. S. d. § 267a HGB. Es gelten für nach dem 31.12.2015 beginnende Geschäftsjahre folgende Größen...mehr

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IV Laufender Geschäftsbetri... / 3.3.5 Gliederungsschema des Jahresabschlusses

Rz. 393 Gemäß § 266 Abs. 2 HGB ist für die Bilanz nachstehende Gliederungsvorschrift verbindlich. Hinsichtlich des Bilanzschemas gilt jedoch für eine kleine Kapitalgesellschaft und eine kleine GmbH & Co. KG die Erleichterung, dass nur die mit Buchstaben und mit römischen Zahlen bezeichneten Positionen aufzuführen sind.mehr

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IV Laufender Geschäftsbetri... / 3.1.1 Handelsrecht

Rz. 335 Sowohl für die Komplementär-GmbH als auch für die KG gilt die in § 238 Abs. 1 HGB niedergelegte Verpflichtung des Kaufmanns, Bücher zu führen und in diesen seine Handelsgeschäfte und die Lage seines Vermögens nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung ersichtlich zu machen. Darüber hinaus ist er verpflichtet, eine mit der Urschrift übereinstimmende Wiedergabe d...mehr

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IV Laufender Geschäftsbetri... / 3.1.3 Keine Einheitsbilanz

Rz. 343 Soweit keine gesonderte Steuerbilanz aufgestellt wird, ist Grundlage für die steuerliche Gewinnermittlung die Handelsbilanz unter Beachtung der vorgeschriebenen steuerlichen Anpassungen (§ 60 Abs. 2 Satz 1 EStDV). Rz. 344 In der Praxis wird bei Einzelkaufleuten und kleinen Personenhandelsgesellschaften sowie kleinen GmbHs zum Teil aus Vereinfachungsgründen, zum Teil a...mehr

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Checkliste Jahresabschluss ... / 10.1.2 Ansatzwahlrechte

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Checkliste Jahresabschluss ... / 10.3.5 Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

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Checkliste Jahresabschluss ... / 10.1.6 Berücksichtigung speziell steuerlicher Gesichtspunkte

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Checkliste Jahresabschluss ... / 17.3.1 Bilanz

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Checkliste Jahresabschluss ... / 16.3.4 Equity-Bewertung

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Checkliste Jahresabschluss ... / 10.1.4 Bewertungswahlrechte

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Checkliste Jahresabschluss ... / 10.3.4 Angaben zur Bilanz

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Checkliste Jahresabschluss ... / 10.1.7 Gliederungsgrundsätze

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Checkliste Jahresabschluss ... / 10.2.1 Allgemeine Fragen

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Checkliste Jahresabschluss ... / 10.3.3 Allgemeine Erläuterungen zu den Abschlussbestandteilen

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Checkliste Jahresabschluss ... / 16.5.2 Bilanz

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Wertschöpfungsrechnung: Rec... / 4.1 Möglichkeiten und Ausgestaltung

Rz. 25 Ein Hauptkritikpunkt an der aus der GuV-Rechnung abgeleiteten Wertschöpfungsrechnung besteht darin, dass die Ergebnisse der Wertschöpfungsrechnung unter anderem vom zugrunde liegenden Rechnungslegungssystem sowie der Ausübung von hiermit verbundenen Bilanzierungswahlrechten (z. B. Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB) abhängen. Fa...mehr

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Wertschöpfungsrechnung: Rec... / 3.1 HGB-Rechnungslegung

Rz. 17 Sofern die Wertschöpfungsrechnung auf Basis von Aufwendungen und Erträgen durchgeführt werden soll, lassen sich – in einer unternehmensbezogenen Betrachtungsweise – die für die additive Wertschöpfungsermittlung benötigten Komponenten im Wesentlichen vollständig aus dem GuV-Gliederungsschema nach dem Gesamtkostenverfahren entnehmen. Eine gewisse Einschränkung besteht f...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / dd) Vergleich HB u StB

Rn. 95 Stand: EL 138 – ET: 09/2019 Die Abschreibungszeiträume nach HB (ab BilMoG, s Rn 89) u StB sind für den Firmenwert/Geschäftswert unterschiedlich:mehr

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Steuerbilanzpolitik / 1.5 Entwicklung und Bedeutung der Steuerbilanzpolitik

Rz. 18 Vor dem Inkrafttreten des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) war eine eigenständige Steuerbilanz im deutschen Steuerrecht nahezu unbekannt. Gem. § 60 EStDV a. F. war es lediglich erforderlich, eine unter Beachtung der steuerlichen Vorschriften korrigierte Handelsbilanz beim Finanzamt einzureichen. Dabei waren der Grundsatz der Maßgeblichkeit der handelsrecht...mehr

Buchungssatz aus Haufe Finance Office Premium
Latente Steuern in der Hand... / 3 Warum in der Handelsbilanz latente Steuern auszuweisen sind

§ 274 HGB regelt den Ausweis latenter Steuern. Das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) hat mit dem DRS 18 einen Standard zur Anwendung des § 274 HGB auf der Ebene des Konzernabschlusses erlassen. Die Anwendung des DRS 18 auf der Ebene des Jahresabschlusses von Kapitalgesellschaften wird empfohlen, soweit sich der Standard nicht auf konzernspezifische Sachver...mehr

Buchungssatz aus Haufe Finance Office Premium
Latente Steuern in der Hand... / 9 Ausschüttungssperre in Höhe der aktiven latenten Steuern

Soweit der Gewinn in der Handelsbilanz durch den Ausweis aktiver latenter Steuern erhöht worden ist, darf er nicht ausgeschüttet werden (Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB). Die Beträge, für die eine Ausschüttungssperre besteht, müssen im Anhang zur Bilanz aufgegliedert ausgewiesen werden.mehr

Buchungssatz aus Haufe Finance Office Premium
Latente Steuern in der Hand... / 7 Befreiung vom Ausweis latenter Steuern

Gemäß § 274a HGB sind kleine Kapitalgesellschaften/haftungsbeschränkte Personenhandelsgesellschaften davon befreit, latente Steuern nach § 274 HGB auszuweisen. Nichtkapitalgeselleschaften ist jedoch eine freiwillige Anwendung des § 274 HGB möglich. Die freiwillige Anwendung hat nicht zur Folge, dass die betreffenden Unternehmen auch alle übrigen Vorschriften der §§ 264 ff. HG...mehr

Buchungssatz aus Haufe Finance Office Premium
Latente Steuern in der Hand... / 8 Ausweis aktiver latenter Steuern bei Verlustvorträgen

Gemäß § 274 Abs. 1 Satz 4 HGB sind Verlustvorträge bei der Ermittlung der aktiven latenten Steuern zu berücksichtigen, soweit sie sich innerhalb der nächsten 5 Jahre auswirken werden. Entscheidend ist also, dass künftig Gewinne erzielt werden, mit denen der Verlust verrechnet werden kann. Grundlage ist der steuerliche Verlustvortrag, sodass Einschränkungen z. B. gemäß § 10d ...mehr

Buchungssatz aus Haufe Finance Office Premium
Latente Steuern in der Hand... / 6 Entstehung passiver latenter Steuern

Übersteigt das handelsrechtliche Nettovermögen den steuerlichen Wert, ist in Zukunft mit steuerlichen Mehrbelastungen zu rechnen. In diesem Fall sind passivische latente Steuern auszuweisen. Zu einer latenten Steuerbelastung kommt es z. B. in den folgenden Fällen: In der Steuerbilanz werden stille Rücklagen auf Ersatzwirtschaftsgüter übertragen und daher niedriger angesetzt al...mehr

Buchungssatz aus Haufe Finance Office Premium
Latente Steuern in der Hand... / 5 Entstehung aktiver latenter Steuern

Aktive latente Steuern entstehen, wenn das handelsrechtliche Nettovermögen niedriger ist als der maßgebliche Steuerwert, so dass handelsrechtlich ein latenter Steuererstattungsanspruch entsteht. Zu einem latenten Steuererstattungsanspruch kommt es z. B. in den folgenden Fällen: In der Handelsbilanz werden Rückstellungen ausgewiesen, die in der Steuerbilanz nicht ausgewiesen we...mehr

Buchungssatz aus Haufe Finance Office Premium
Latente Steuern in der Hand... / 10 Latente Steuern bei Personenunternehmen

Auch bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften können sich latente Steuern – wie oben dargestellt – ergeben. Einzubeziehen ist die Gewerbesteuer, nicht aber die Einkommensteuer. Bei Personengesellschaften werden die Vermögensgegenstände, die in einer Sonderbilanz enthalten sind, nicht einbezogen. In der Sonderbilanz werden nämlich nur die Wirtschaftsgüter ausgewiesen, ...mehr

Buchungssatz aus Haufe Finance Office Premium
Latente Steuern in der Hand... / 4 Ausweis in der Handelsbilanz

Ergibt sich aus den ermittelten aktivischen und passivischen Latenzen insgesamt ein Passivüberhang bzw. eine zukünftige Steuerbelastung, so handelt es sich um passive latente Steuern, Aktivüberhang bzw. eine zukünftige Steuerentlastung, so handelt es sich um aktive latente Steuern. Im Falle eines (Gesamt-)Passivüberhangs besteht eine Passivierungspflicht. Ein Aktivierungswahlre...mehr

Buchungssatz aus Haufe Finance Office Premium
Latente Steuern in der Hand... / 1 So kontieren Sie richtig!

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Buchungssatz aus Haufe Finance Office Premium
Latente Steuern in der Handelsbilanz

Wo die Probleme sind: Das richtige Konto Steuerabgrenzung in der Handelsbilanz Grundlage: Differenz der Bilanzansätze Fortschreibung der latenten Steuern 1 So kontieren Sie richtig!mehr

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Latente Steuern in der Hand... / Wo die Probleme sind:

Das richtige Konto Steuerabgrenzung in der Handelsbilanz Grundlage: Differenz der Bilanzansätze Fortschreibung der latenten Steuernmehr

Buchungssatz aus Haufe Finance Office Premium
Latente Steuern in der Hand... / 2 Praxis-Beispiel für Ihre Buchhaltung: Unterschiedlich hohe Abschreibung

Die Huber GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft und damit zum Ausweis latenter Steuern nach § 274 HGB verpflichtet. Im Zuge der Abschlussarbeiten zum Jahresabschluss 01 berechnet die Huber GmbH daher u. a. die Höhe der auszuweisenden latenten Steuern. Dazu nimmt die Huber GmbH eine Einzeldifferenzbetrachtung aller Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungspost...mehr

Buchungssatz aus Haufe Finance Office Premium
Rücklage für Ersatzbeschaffung / 3 Voraussetzungen für die Übertragung von stillen Reserven auf ein Ersatzwirtschaftsgut

Verkauft oder entnimmt der Unternehmer ein Wirtschaftsgut seines Anlagevermögens, muss er grundsätzlich die dabei aufgedeckten stillen Reserven versteuern. Scheidet das abnutzbare Wirtschaftsgut des Anlagevermögens aber infolge höherer Gewalt oder zur Vermeidung eines behördlichen Eingriffs aus dem Betriebsvermögen aus, brauchen die aufgedeckten stillen Reserven nicht sofort...mehr

Buchungssatz aus Haufe Finance Office Premium
Rücklage für Ersatzbeschaffung / 3.2 Spätere Anschaffung des Ersatzwirtschaftsguts berechtigt zur Rücklage für Ersatzbeschaffung

Wenn das Ersatzwirtschaftsgut nicht sofort, sondern erst nach dem Bilanzstichtag angeschafft wird, kann der Unternehmer steuerlich eine Rücklage für Ersatzbeschaffung bilden. Diese Rücklage ist handelsrechtlich unzulässig, sodass auch in dieser Situation passive latente Steuern auszuweisen sind. Auflösung: Die Rücklage für die Ersatzbeschaffung ist aufzulösen, wenn das Ersatz...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Garantierückstellung / 2.3 Rückstellung für latente Steuern

Mit dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ist die umgekehrte Maßgeblichkeit entfallen. Durch den unterschiedlichen Ansatz der Werte in der Handels- und Steuerbilanz hat der Ansatz latenter Steuern an Bedeutung gewonnen. Handelsrechtlich muss eine passive Rückstellung (Pflicht), kann eine aktive Rückstellung (Wahlrecht) für latente Steuern gebildet werden. Ist aber der A...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Gewährleistungsrückstellung / 2.3 Eine passive Rückstellung für latente Steuern kommt nicht infrage

Mit dem Bilanzrechtmodernisierungsgesetz (BilMoG) ist die umgekehrte Maßgeblichkeit entfallen. Durch den unterschiedlichen Ansatz der Werte in der Handels- und Steuerbilanz hat der Ansatz latenter Steuern an Bedeutung gewonnen. Handelsrechtlich muss eine passive Rückstellung (Pflicht), kann eine aktive Rückstellung (Wahlrecht) für latente Steuern gebildet werden. Ist aber der Au...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Garantierückstellung / 2.4 Wahlrecht für eine aktive Rückstellung für latente Steuern

Wird in der Handelsbilanz zulässigerweise ein höherer Wert ausgewiesen als in der Steuerbilanz, kann (Wahlrecht) der Kaufmann eine Rückstellung für latente Steuern bilden. Praxis-Beispiel Ein Passivposten ist in der Steuerbilanz niedriger als in der Handelsbilanz. In diesem Fall kann der Kaufmann in der Handelsbilanz eine aktive Rückstellung für Steuern bilden. Diese darf jedo...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Gewährleistungsrückstellung / 2.4 Wahlrecht für eine aktive Rückstellung für latente Steuern

Wird in der Handelsbilanz zulässigerweise ein höherer Wert ausgewiesen als in der Steuerbilanz, kann (Wahlrecht) der Kaufmann eine Rückstellung für latente Steuern bilden. Praxis-Beispiel Ein Passivposten ist in der Steuerbilanz niedriger als in der Handelsbilanz. In diesem Fall kann der Kaufmann in der Handelsbilanz eine aktive Rückstellung für Steuern bilden. Diese darf jedo...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Rückstellungs-ABC / Latente Steuern

Einzelkaufleute, Personengesellschaften, die nicht unter § 264a HGB fallen, sowie kleine Kapitalgesellschaften/Kapitalgesellschaften & Co. i. S. v. § 267 HGB, die nicht freiwillig § 274 HGB anwenden, haben gleichwohl nach § 249 Abs. 1 HGB Rückstellungen für latente Steuern auszuweisen.mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Gesellschafterdarlehen / 2.1.2 Verzinsung des Darlehens

Sowohl für verzinsliche als auch unverzinsliche oder unterverzinsliche Verbindlichkeiten muss handelsrechtlich der Erfüllungsbetrag bilanziert werden. Eine Abzinsung unverzinslicher Verbindlichkeiten scheidet somit in der Handelsbilanz aus, da dies zu einem Ausweis zukünftiger noch nicht realisierter Erträge führen und somit gegen das Realisationsprinzip des § 252 Abs. 1 Nr....mehr