Biodiversitätspreis für die Wirtschaft 2026: Jetzt bewerben!
Biodiversität als Erfolgsmodell
Der „Biodiversitätspreis für die Wirtschaft“ soll das Engagement von Unternehmen für die Ziele der Nationalen Biodiversitätsstrategie 2030 sichtbar machen. Biodiversität ist nicht nur ein ökologisches, sondern auch ein wirtschaftliches Thema: Ohne fruchtbare Böden, Bestäubung oder sauberes Wasser gerät die Grundlage unseres Wirtschaftens in Gefahr. Der Wettbewerb bietet Unternehmen die Chance, ihre Vorreiterrolle zu zeigen und Best Practices für ein Wirtschaften, das die Biodiversität fördert, zu verbreiten.
Zwei Kategorien für nachhaltiges Engagement
Der Wettbewerb prämiert Unternehmen in zwei Kategorien, die jeweils in „KMU“ und „Konzerne“ unterteilt sind:
1. Biodiversität entlang der Lieferkette
Hier werden Unternehmen ausgezeichnet, die ihre Lieferketten nachhaltig gestalten und die biologische Vielfalt aktiv schützen. Von regenerativer Rohstoffbeschaffung bis hin zu prinzipiengetriebenem Lieferantenmanagement – diese Kategorie richtet sich an Unternehmen, die Verantwortung übernehmen und innovative Maßnahmen umsetzen.
2. Naturnahes Firmengelände
Wildblumenwiesen, Biotope oder Bienenstöcke: Unternehmen, die ihre Firmengelände in produktive Lebensräume für die Natur verwandeln, stehen im Fokus dieser Kategorie. Hier geht es darum, wie Unternehmensflächen zur Förderung der Artenvielfalt beitragen können.
Die Gewinner werden von einer Expertenjury bestimmt. Zusätzlich gibt es einen Publikumspreis, über den die Öffentlichkeit ab März 2026 abstimmen kann.
Die verleihenden Organisationen
Der Biodiversitätspreis für die Wirtschaft wird von der Initiative „Biodiversity in Good Company“ und dem Bundesprogramm „Unternehmen Biologische Vielfalt“ (UBi) vergeben. „Biodiversity in Good Company“ unterstützt Unternehmen dabei, Biodiversität in ihre Nachhaltigkeitsstrategien zu integrieren und zeigt, wie sich biodiversitätsförderndes Handeln auch wirtschaftlich auszahlen kann. Das UBi-Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert.
Zu den Projektpartnern zählen renommierte Organisationen wie die Bodensee-Stiftung, das Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP), die DIHK Service GmbH, der Global Nature Fund und BAUM e.V.
Bewerbungsfrist endet am 28. Februar 2026
Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihr Engagement für Biodiversität sichtbar zu machen. Bewerbungen sind bis zum 28. Februar 2026 möglich. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Bundesprogramms UBi .
-
Tschüss, Greenwashing-Siegel: Was ab September 2026 nicht mehr auf die Verpackung darf
83
-
Schweiz reformiert Verpackungs- und Abfallrecht – Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft
17
-
REACH-Verordnung: EU-Kommission aktualisiert Restrictions Roadmap
16
-
Marginal Abatement Cost Curve (MACC): Vorteile und Anwendung
16
-
PPWR – wenn Nachhaltigkeit Kosten senkt
12
-
Batteriepass ab 2027: Neue Testumgebung für Unternehmen ist online
8
-
EUDR-Update: Kommission legt Vereinfachungspaket vor
7
-
Informationen zum Klimaschutz: China (CSDS) versus EU (ESRS)
7
-
Wasserstoff im Ofen: Der Feind bringt Hoffnung
7
-
Der Klimastandard ESRS E1 – Basiswissen
6
-
Ökologisches Konto überzogen: Der Erdüberlastungstag 2026
29.07.2026
-
EU-ETS vor dem Umbau: Was die Reform für Unternehmen bedeutet
21.07.2026
-
REACH-Verordnung: EU-Kommission aktualisiert Restrictions Roadmap
21.07.2026
-
Microsofts CO₂-Fußabdruck steigt um deutliche 25 Prozent
17.07.2026
-
Warum intelligente Lichtsteuerung zum Schlüssel nachhaltiger Nichtwohngebäude wird
16.07.2026
-
Kultur und Organisation: Erfolgsfaktoren für die Anpassung an den Klimawandel
16.07.2026
-
Risikomanagement und Klimawandelanpassung
16.07.2026
-
Klimawandelanpassung: Risiken für die Wertschöpfungskette und innovative Lösungsansätze
16.07.2026
-
Return on Resilience Investment (RORI): Wie sich Investitionen in Klimawandelanpassung lohnen
16.07.2026
-
Klimawandelanpassung entlang der Wertschöpfungskette – ein organisatorischer Ansatz
16.07.2026