30.10.2014 | Kanzleivermittlung

Lassen Sie sich helfen

Bild: Haufe Online Redaktion

Neben den Steuerberaterkammern oder aber den Steuerberaterverbänden zählen kommerzielle Vermittler zu den wichtigsten Helfern, wenn es um das Thema Kanzleinachfolge geht.

Der erfolgreiche Verkauf einer Steuerkanzlei ist alles andere als einfach, wie die Steuerberater selbst, aber auch die professionellen Vermittler, bestätigen. Vermittler Rudolf Ginter (Name der Redaktion bekannt) hat mehrfach erfahren, dass Steuerberater zu ihm, den Makler kommen, nachdem sie es selbst erfolglos probiert haben, ihr Lebenswerk zu verkaufen.

Diejenigen Steuerberater, die es selbst probieren, werden merken, dass ein geplanter Verkauf zeitintensiver und aufwändiger ist, als zunächst angenommen. Schließlich gilt es nicht nur, bei Interessenten - etwa über Anzeigen in on- oder offline-Medien Interesse zu wecken. Unter den Interessenten wiederum gilt es die „Richtigen“ unter den Interessenten auszuwählen: Dazu zählen jene, die wirkliches Interesse haben, die zu dem bisherigen Inhaber und damit – direkt und indirekt – zu den Bestandsmandanten sowie den Mitarbeitern passen. Nicht zu vergessen müssen sich beide Seiten beim Preis einigen. Das sind viele Punkte, die es beim Verkauf der Kanzlei zu berücksichtigen gilt. Allerdings will der Altinhaber den Verkauf neben seiner Beratungstätigkeit als Steuerberater über die Bühne kriegen, das könnte schwierig werden. Schließlich haben die wenigsten Berufsträger Zeit – selbst, wenn Sie - schon – an einen Verkauf denken.

Anonymität als wertvolles Gut 

Ein weiteres Problem könnte die fehlende Anonymität sein, die mit jedem möglichen Käufer schwindet. Ein solcher Mangel an Anonymität schwächt die Kanzlei - spätestens dann, wenn die Praxis längere Zeit keinen Käufer findet.

Hier versuchen die kommerziellen Vermittler zu Punkten. Sie versprechen höhere Verkaufspreise, eine objektivere Einschätzung der Kanzlei, die zum Verkauf steht, mitunter auch ein Versprechen, die Nachfolge harmonisch zu gestalten.

Zwar variieren die Provisionen von Anbieter zu Anbieter, doch der Erfahrung nach liegt die bei rund drei Prozent und werden beim Käufer und Verkäufer fällig.

Unterm Strich soll der erfolgreiche Verkauf im Mittelpunkt stehen, der den verkaufenden Kanzleiinhaber möglichst wenig Zeit und Nerven kostet. Hier können die Kanzleimakler ihre Vorteile ausspielen.

 

Diese Meldung ist Teil unserer Serie rund um „Kanzleinachfolge und Kanzleikauf“. Sie entstand in Kooperation mit der Glawe GmbH, Köln.

Schlagworte zum Thema:  Kanzlei, Kanzleiorganisation, Kanzleimanagement

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