Vor etwa einem Jahr startete in Mecklenburg-Vorpommern mit dem Amtsveranlagungsverfahren ein Pilotprojekt, das Rentnern die Steuererklärung erleichtert. Nun informiert das FinMinMecklenburg-Vorpommern über den aktuellen Stand des Projektes.

Zu Beginn des Kalenderjahres 2018 erhielten über 25.000 Rentnerinnen und Rentner in Mecklenburg-Vorpommern Informationen über das sogenannte Amtsveranlagungsverfahren. Mit diesem Verfahren können Rentner unter bestimmten Voraussetzungen die Steuererklärung vom Finanzamt erledigen lassen: Ein Service, den bis Mitte 2018 6.300 Personen genutzt haben. Das Amtsveranlagungsverfahren ist freiwillig. Doch für wen ist das Verfahren überhaupt interessant? 

Teilnahme am Amtsveranlagungsverfahren 

Das FinMin Mecklenburg-Vorpommern weist noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass Rentner, die Spenden, haushaltsnahe Dienstleistungen oder andere Ausgaben von der Steuer absetzen wollen, weiterhin eine normale Einkommensteuererklärung abgeben sollten. Es lohnt jedoch im Zweifel mit dem Finanzamt Kontakt aufzunehmen.

Bisher gibt es dieses Vorgehen nur in Mecklenburg-Vorpommern. Doch das FinMin Mecklenburg-Vorpommern erklärt, dass auch andere Bundesländer das Verfahren mittlerweile einführen wollen. 

FinMin Mecklenburg-Vorpommern, Meldung v. 29.8.2018

Schlagworte zum Thema:  Rente, Steuererklärung