BA organisiert Familienkassen neu
Für die Leistungsberechtigen soll sich in der Praxis nichts ändern. Denn alle bisherigen Standorte der Familienkassen werden als Außenstellen weitergeführt. Die Neuorganisation soll allenfalls durch besseren Service spürbar werden.
Besserer Service und mehr Qualität für den Kunden
Die Organisation der Familienkassen wurde geändert, da mit den 102 teilweise recht kleinen selbständigen Familienkassen Belastungsschwankungen nur sehr schwer aufgefangen werden konnten. Es kam in einzelnen Dienststellen immer wieder zu Bearbeitungsrückständen und folglich langen Wartezeiten für die Kunden. "Wir bleiben wie bisher vor Ort, können aber mit den neuen Strukturen eine höhere Dienstleistungsqualität sicherstellen, weil wir Belastungsspitzen kurzfristig zwischen den verschiedenen Standorten ausgleichen können. Darüber hinaus werden wir uns in den größeren Einheiten stärker fachlich spezialisieren und damit die Qualität unserer Arbeit für die Kunden weiter verbessern", so Torsten Brandes, Leiter der bundesweit organisierte Familienkasse der BA.
Umstellung auf die e-Akte
Bis Ende des Jahres 2013 soll in den Familienkassen die elektronische Akte eingeführt werden. Um den jährlich rund 12 Mio. per Post eingehenden Schriftstücken Herr zu werden, die Schreiben optimal bearbeiten und archivieren zu können, wird in allen Familienkassen auf elektronische Aktenführung umgestellt. "Mit der Einführung der elektronischen Akte werden wir unsere Organisationsreform abschließen und unseren Kunden als moderner und leistungsfähiger Dienstleister zur Verfügung stehen. Immerhin entspricht unser Posteingang mit ca. 140 Millionen Blatt einem Papierstapel von rund 14 Kilometern Höhe", so Brandes.
Aufgaben der Familienkasse
Die Familienkassen der BA zahlen das Kindergeld und den Kinderzuschlag aus. Die Familienkasse betreut rund 9 Mio. Leistungsberechtigte. Die 3.700 Beschäftigten zahlen jährlich rund 34 Mrd. EUR aus.
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