Gesundheitswesen

KI als Hoffnungsträger im deutschen Gesundheitssystem


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Die Zufriedenheit der Deutschen mit dem Gesundheitssystem sinkt: Waren 2020 noch 80 Prozent zufrieden, sind es 2026 nur noch 63 Prozent. Eine Stada-Umfrage zeigt jedoch, dass 81 Prozent offen für KI in der Gesundheitsversorgung sind und 45 Prozent KI bereits für Gesundheitsfragen nutzen.

Die Unzufriedenheit der Deutschen mit dem Gesundheitssystem wächst weiter. Hoffnung setzen die Menschen auf Künstliche Intelligenz (KI), wie eine Umfrage des Pharma-Herstellers Stada aus dem hessischen Bad Vilbel ergab.

Für den Stada Health Report 2026 befragte das Marktforschungsinstitut Human8 im Februar und März 2026 insgesamt 19.514 Menschen im Alter von 18 bis 99 Jahren in 20 Ländern, darunter 2.001 Menschen in Deutschland - repräsentativ nach Alter, Geschlecht und Region.

2020 waren noch 80 Prozent der Deutschen mit dem Gesundheitssystem zufrieden, 2025 waren es nur noch 68 Prozent - 2026 sank der Wert auf 63 Prozent. Die größten Klagen: zu wenig Personal und zu lange Wartezeiten.

Wofür nutzen Menschen KI in Gesundheitsfragen?

45 Prozent der Befragten nutzen demnach bereits KI für Gesundheitsfragen. Wofür genau? 26 Prozent wollen mit KI eine Diagnose besser verstehen, 17 Prozent bereiten sich mit KI auf einen Arztbesuch vor und 13 Prozent holen sich über KI eine Zweitmeinung nach dem Arztbesuch ein.

81 Prozent der Deutschen sind der Umfrage zufolge offen dafür, dass KI künftig eine Rolle in ihrer Gesundheitsversorgung spielt – nur 19 Prozent lehnen jeden KI-Einsatz ab.

Angst um die eigenen Daten haben nicht alle: 41 Prozent der Befragten in Deutschland sagten, sie würden all ihre Gesundheitsdaten für KI verfügbar machen, um damit Diagnosen und Therapien zu verbessern.

45 Prozent der Befragten sagten aber auch, dass sie sich sorgen, dass ihre Gesundheitsdaten missbräuchlich und ohne ihr Wissen genutzt werden können.

dpa

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