Die Autoren gehen der Frage nach, wie eine KI-Governance ausgestaltet werden kann, um die verantwortungsbewusste KI-Nutzung gegenüber der Belegschaft zu zeigen. Die Ergebnisse resultieren aus einer Literaturauswertung und einer durch das Kompetenzzentrum Humaine begleiteten Unternehmensfallstudie bei einer VW-Tochter. Der Beitrag gibt Orientierung für die Entwicklung einer unternehmenseigenen KI-Governance und beantwortet, auf welche Kriterien sich eine KI-Governance beziehen kann und wie man Weichenstellungen in der Technik-, Organisations- und Personalentwicklung so aufeinander beziehen kann, dass das Vertrauen der Belegschaft gestärkt wird. Eine partizipative Implementierungsbegleitung hat hierbei wesentlichen Einfluss.
Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) im Unternehmen wird zumeist über Technik, Checklisten und rechtliche Vorgaben gesteuert. Themen wie angemessene KI-Kompetenzentwicklung, Weiterqualifizierung, Einbindung der Beschäftigten und konkrete Nutzenabschätzung im Sinne der verfolgten Zielsysteme kommen dabei oft zu kurz. In diesem Beitrag spannen wir den Bezugsrahmen auf für einen verantwortlichen Umgang mit KI im Arbeitskontext unter Berücksichtigung von Technik, Organisation und Mensch und illustrieren an einer Fallbeschreibung, wie durch KI-Governance Vertrauensaufbau und Implementierungsfortschritt erreicht werden. Dafür legen wir zunächst definitorische Grundlagen und gehen auf besondere Herausforderungen der KI-Nutzung ein, die im Rahmen einer Governance zu adressieren sind. Darauf aufbauend präsentieren wir einen Überblick über die KI-Governance in DAX-Unternehmen, um schließlich an einem Beispiel aus dem VW-Konzern zu veranschaulichen, welche Maßnahmen zu einer soziotechnisc...
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