Mehrere Unternehmen haben im vergangenen Jahr versucht, ihre Mitarbeitenden über Anwesenheitsboni zu weniger Fehlzeiten zu bringen. Doch Praxisexperimente zeigen, dass der Motivationseffekt solcher Prämien begrenzt ist – und sich auch ins Gegenteil verkehren kann, wenn vorab nicht sorgfältig evaluiert wurde.
Der Krankenstand in Unternehmen ist ein zentrales Thema der letzten Monate. Einer der Diskussionspunkte im vergangenen Sommer war ein Tesla-Werk in Deutschland, dessen Führungspersonen krankgemeldete Mitarbeitende zu Hause kontrollierten, um festzustellen, ob sie blaumachen. Dies brachte ein ebenfalls bei Tesla eingesetztes weiteres Instrument zur Fehlzeitenreduzierung erneut ins Gespräch: den Anwesenheitsbonus – ein finanzieller Anreiz für die regelmäßige Anwesenheit von Mitarbeitenden. Angeregt durch die Berichterstattung über den Bonus bei Tesla sind auch weitere, weniger prominente Unternehmen aufgefallen, die entweder ähnliche Anwesenheitsboni nutzen oder ihren jährlichen Bonus kürzen, wenn vermehrt Krankheitstage anfallen.
Doch warum setzen Unternehmen solche Maßnahmen ein? Grundsätzlich verständlich: Fehlzeiten der Mitarbeitenden bringen erhebliche Kosten für ein Unternehmen mit sich. Dies wird besonders deutlich, wenn beispielsweise Schichtpläne bestehen und andere Mitarbeitend...
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