"Wir reden nicht darüber, wie, sondern was wir arbeiten werden."
Haufe Online Redaktion: Herr Lüder, mit „Human Works“ bieten Sie ein neues Veranstaltungsformat an. Wollen Sie damit sowohl Mercer- als auch Promerit-Kunden ansprechen?
Achim Lüder: Wir sprechen mit der Veranstaltung zuerst einmal People Manager an, also Jeden, für den der richtige Umgang mit Menschen der Schlüssel für unternehmerischen Erfolg in der digitalen Arbeitswelt ist. Das sind natürlich alle HR-Verantwortlichen, aber auch Führungskräfte, für die der Leitsatz „Der Mensch ist unsere wichtigste Ressource“ kein Lippenbekenntnis ist.
Veranstaltung: Perspektive der Unternehmen steht im Vordergrund
Haufe Online Redaktion: Die Veranstaltung steht unter dem Titel „Human Sucess in a Digital World“. Was sind die Highlights?
Kai Anderson: Im Gegensatz zu den ganzen New-Work Veranstaltungen reden wir nicht zuerst darüber, wie wir in Zukunft arbeiten werden, sondern was wir arbeiten werden. Was ist die Rolle des Menschen in einer zunehmend technisierten Arbeitswelt? Wie können wir das gestalten? Das Thema beleuchten wir aus der Perspektive des Unternehmens, des Menschen in der Arbeitswelt und unserer Gesellschaft. Wir schaffen auf der Veranstaltung Raum für Erfahrungsaustausch, zum Lernen, zum Vernetzen und nicht zuletzt zum Feiern, wenn am Abend der „CHRO of the Year“ geehrt wird.
Haufe Online Redaktion: In den vergangenen Wochen waren vermehrt Meldungen über Personalabbau in Unternehmen zu lesen. Wird die sich abzeichnende Krise auf dem Event ein Thema werden?
Lüder: Die Veranstaltung wird ein Forum des Austauschs sein. Jeder Teilnehmer wird Gelegenheit haben, seine Perspektive einzubringen, also auch diese. Wir haben spannende Beiträge, in denen neue Antworten auf Restrukturierung und Transformation gegeben werden. Aus Sicht des Mitarbeiters wird es darum gehen, wie man sich in Zukunft weiter qualifizieren muss. Auch dazu haben wir Programmpunkte.
Human Works: Vorträge und Impulse am Tag, Party am Abend
Haufe Online Redaktion: Auf was freuen Sie sich persönlich am meisten?
Anderson: Auf Christoph Bornschein, der ein brillanter Kopf ist und in seiner Keynote sehr pointiert Impulse geben wird, wie wir in Europa das Rennen der Volkswirtschaften mit dem Faktor Mensch im Mittelpunkt für uns entscheiden können.
Lüder: Auf Sven Franke, dem Macher von ‚Augenhöhe‘, der im Rahmen seines neuen Buchprojekts radikal alternative Vergütungssysteme untersucht hat und uns zu einem ganz neuen Blick auf das Thema verhilft.
Haufe Online Redaktion: Promerit-Veranstaltungen standen in der Vergangenheit für einen großen Spaß-Faktor. Hat die Mercer-Kultur diesen eingeschliffen oder darf man weiterhin darauf vertrauen?
Anderson: (lacht)...der kulturelle Fit war eine Voraussetzung für unser Zusammengehen mit Mercer. Wir haben das intensiv im Vorfeld verprobt und kultivieren das jetzt gemeinsam. Versprochen, dass man da weiter darauf setzen kann und wir abends eine ordentliche Party feiern.
Achim Lüder ist CEO von Mercer in Deutschland, Kai Anderson ist Partner bei Promerit.
Das Interview führte Reiner Straub.
Das vollständige Programm der Veranstaltung "Human Works" finden Sie auf der Website: www.human-works.de/#agenda
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