Randstad übernimmt Monster
Der niederländische Personaldienstleister Randstad übernimmt das US-amerikanische Stellenportal Monster. Randstad werde für die Übernahme rund 429 Millionen US-Dollar - 387 Millionen Euro - oder 3,40 US-Dollar pro Aktie in bar bezahlen, teilten die Unternehmen am Dienstag mit. Die Übernahme soll offenbar über Kredite finanziert werden.
Monster bleibt Monster
Monster werde auch weiterhin unter eigenem Markenname unabhängig am Markt aktiv bleiben, heißt es von Unternehmensseite. Die Übernahme des Online-Stellenportals sei Teil einer langfristigen Strategie, mit der Randstad unter anderem die veränderten Kundenbedürfnisse bedienen wolle, gibt Jacques van den Broek, der CEO des Unternehmens an: "Monster ist mit seiner branchenführenden Technologieplattform und den einfach anzuwendenden Lösungen im Bereich mobil, digital und Social Media eine natürliche Ergänzung für Randstad. Die Transaktion richtet sich an unserer Wachstumsstrategie Tech and Touch aus und reflektiert unser Engagement für die Annäherung von Arbeitsangebot und -Nachfrage, um die richtigen Leute besser mit den passenden Stellen zu verbinden."
Zukauf soll nicht nur das Dienstleistungsspektrum erweitern
Auch Tim Yates, der CEO von Monster, bewertet die Übernahme positiv: "Gemeinsam mit Randstad ist Monster besser positioniert, um unsere Kernaufgabe zu erfüllen, und unsere Mitarbeiter werden davon profitieren, Teil eines größeren und mehr diversifizierten Unternehmens zu werden", kommentiert der Geschäftsführer von Monster. Neben dem Technologieaustausch und der Erweiterung des Dienstleitungsspektrums, hätte die Fusion zudem einen Mehrwert für die Aktionäre, sagt Yates. Mit der Monster-Übernahme und anderen kleineren Zukäufen werde sich der Jahresumsatz von Randstad um rund zwei Milliarden Euro erhöhen, lautet die Prognose der beiden Unternehmen.
Die Randtad Holding NV erwirtschaftete 2015 einen Umsatz von 19,2 Milliarden Euro und einen Gewinn von 519 Millionen Euro.
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