BQ-Portal gewinnt europäischen Award
Das BQ-Portal ist eine onlinebasierte Wissens- und Arbeitsplattform zu ausländischen Berufsqualifikationen in Deutschland. Es bietet zuständigen Stellen und Unternehmen Informationen, um ausländische Aus- und Fortbildungsabschlüsse besser und einheitlich zu bewerten und einzuschätzen. Das BQ-Portal wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) finanziert und gefördert.
Erfolgreich gegen 265 Vorschläge aus 36 Ländern
Das BQ-Portal hat nun den europäischen Wettbewerb "European Public Sector Award" für innovatives und effizientes Verwaltungshandeln in der Kategorie "European, National and Regional Award" gewonnen. Damit behauptete sich das Portal gegen 265 Vorschläge aus 36 europäischen Ländern.
Die Auszeichnung wurde am 18. November durch das Europäische Institut für Öffentliche Verwaltung (EIPA) in Maastricht überreicht und stand unter dem Motto: "Die öffentliche Hand als Partner für eine bessere Gesellschaft". Dabei wurden Projekte ausgezeichnet, die mit innovativen Ideen zur Lösung von wichtigen gesellschaftlichen Herausforderungen beitragen.
Gabriel: BQ-Portal trägt zur Integration bei
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) betonte, dass das BQ-Portal eine schnelle und einheitliche Beurteilung ausländischer Berufsqualifikationen ermögliche. Damit gebe man Unternehmen nicht nur eine verlässliche Orientierungshilfe, sondern unterstütze auch die Kammern dabei, ausländische Berufsqualifikationen bei den dualen Ausbildungsberufen besser und einheitlich bewerten zu können.
"Das BQ-Portal hat gerade jetzt an Bedeutung gewonnen, wenn es um die Anerkennung der beruflichen Qualifikation von Flüchtlingen geht. Es trägt damit zur Integration der zu uns kommenden Menschen bei und verdient zu Recht diese europäische Auszeichnung", so Gabriel weiter.
1.400 Berufsprofile aus 70 Ländern
Das BQ-Portal wurde 2011 vom BMWi gegründet. Mit der Umsetzung des Portals sind das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW), das Beratungsunternehmen IFOK sowie der IT-Dienstleister "Init" betraut. Aktuell sind mehr als 1.400 Berufsprofile aus 70 Ländern eingestellt. Darunter auch Berufsprofile aus den Herkunftsländern vieler Flüchtlinge, die zeitnah recherchiert und veröffentlicht werden.
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