ZPE20Virtual

Ob Startup, Mittelstand oder Großkonzern: Das Coronavirus prägt unseren Alltag und das öffentliche Leben noch immer maßgeblich  - und stellt die Arbeitswelt gehörig auf den Kopf.

Meetings und Geschäftsreisen werden abgesagt oder in den digitalen Raum verlegt, der Videogruß ist der neue Handschlag, Mitarbeiter arbeiten bereits seit Monaten von zu Hause und der direkte Kontakt zu Partnern, Kunden und Kollegen wird soweit möglich vermieden: Innerhalb kürzester Zeit hat sich der berufliche Alltag für viele gravierend verändert.

Krisen, wie die aktuelle Situation, fordern Individuen und Branchen jeglicher Art heraus. In unsicheren Zeiten wie diesen sind Kontinuität und Kreativität noch einmal mehr gefragt, um Sicherheit auszustrahlen und das größte Potential aus der Situation herauszuholen, um zu demonstrieren: Es geht auch anders, wenn man einfach einmal macht.

Spring Messe 2020
Flexibles Arbeiten wird durch Krisen wie Corona befeuert.

Neue Wege  - alter Hut?

Digitales, flexibles Arbeiten, agile Projektorganisation und Eigenverantwortung, das sind Kern-Attribute von New Work. Nichts komplett neues für die Arbeitswelt  - eigentlich. Die Realität sieht meist anders aus und zeigt momentan, wie schwierig oder auch leicht Veränderung wirklich sein kann, wenn kein Weg an ihr vorüberführt.

Corona stellt alle Unternehmen, ganz gleich ob New-Work-affin oder „Total Beginner“, vor die gleiche Herausforderungen: Schnelles Handeln, um die Gesundheit der Mitmenschen zu schützen und dem geschäftlichen Alltag dennoch weitestgehend normal nachzugehen. Mitarbeiter wurden dadurch zum Großteil von heute auf morgen aufgefordert, ihren Arbeitsalltag ins Home Office zu verlegen.

Der Virtual Workplace - Drei Learnings

1. „Säe Vertrauen und ernte Verantwortungsbewusstsein und Transparenz“

Gib den Mitarbeitern Home Office und Du erhältst eine neue Form von Commitment. Vertrauen und Verantwortungsbewusstsein gehen dabei Hand in Hand. Mitarbeiter erfahren auf diese Weise eine neue Form des Empowerments: Es gilt eigenverantwortlich zu handeln und neue Wege zu gehen, wenn diese nötig und sinnvoll sind. Mit größerer Verantwortung kann also auch die Zufriedenheit der Mitarbeiter steigen. Die Unternehmenskultur muss nicht unter den neuen Umständen leiden, sondern kann gestärkt daraus hervorgehen. Dabei wird Transparenz im virtuellen Arbeitsalltag wichtiger denn je, womit wir bereits zum nächsten Punkt kommen: Offene Kommunikation.

2. „Du kannst nicht nicht kommunizieren“

Wo stehen wir im Projekt? Wer erledigt was? Wie kann ich einspringen und unterstützen? Kommunikation und Interaktion sind der Schlüssel für eine reibungslose, erfolgreiche und effiziente Zusammenarbeit über räumliche Grenzen hinaus. Neue Routinen helfen dabei, den Austausch aufrecht zu erhalten und Kollaboration über das Bürogebäude hinaus zu etablieren. Regelmäßige virtuelle Meetings unterstützen zudem, Struktur in den Home-Office-Alltag zu bringen. Gleichzeitig zeigen Projekt-Management-Tools aktuelle Aufgaben und Kapazitäten, holen somit alle Team-Mitglieder gleichermaßen ab.

3. Die (Arbeits-)Welt gehört den Kreativen

Krisen erfordern schnelles Umdenken, Handeln und neue Ideen. Gerade in einer eher unberechenbaren Phase sind Kreativität und Einfallsreichtum gefragt, um kurzfristig mit Veränderungen umzugehen. Auch in diesen Situationen ist es wichtig, Hierarchien hintenanzustellen und unkompliziert an die Dinge heranzugehen: Ein Mitarbeiter kennt ein tolles Tool für digitale Zusammenarbeit? Wieso nicht direkt installieren und ausprobieren? Ganz pragmatisch herangehen und testen lautet die Devise  - und über den Tellerrand hinausdenken.

Kann HR Disruption? Was bleibt nach der Krise?

Die aktuelle Corona-Situation zeigt: Unsere Bedürfnisse können sich von einem Tag auf den anderen Tag ändern und nur mit kurzen, aber natürlich nicht weniger durchdachten Entscheidungsprozessen kann auch die Arbeitswelt Herr dieser Entwicklungen werden. Krisen können also durchaus als positiver Facilitator fungieren und den nötigen Impuls geben, Neues einfach einmal auszuprobieren.

Doch wie wirkt der Turbo-Beschleuniger Corona auf die digitale Transformation und auf die HR-Praxis? Welche machbaren Zukunftsszenarien können gemeinsam diskutiert und entwickelt werden? Anhand dieser Leitfragen beschäftigt sich die diesjährige Zukunft Personal Europe, das führende ExpoEvent rund um die Welt der Arbeit, in diesem Jahr mit progressiven Themen, die von Mitgliedern des Messebeirats im Vorfeld in verschiedenen Think Tanks ausgearbeitet werden.

Die aktuelle Situation erfordert auch im Messegeschäft neue Maßnahmen: Vom 12. bis 16. Oktober 2020 findet die ZP Europe daher nun erstmals virtuell statt. An fünf virtuellen Messetagen stehen innovative Produktlösungen, Vorträge und Networking im Mittelpunkt.

Die ZP Europe Virtual  - Treffpunkt der HR-Branche

Spring Messe 2020
Die virtuelle HR Week bietet Thementage entlang der Employee Experience.

Fünf Tage, fünf Messehallen, fünf Schwerpunktthemen  - das ist der Grundstein der ZP Europe Virtual, die täglich von 9.00 bis 17.00 Uhr ihre digitalen Pforten öffnet. Die HR Week bietet entlang der Employee Experience Thementage zu den Highlight Topics „Recruiting & Attraction“, „Operations & Services“, „Learning & Training“, „Corporate Health“ und „Future of Work“.

Auf der ZP Europe Virtual verschaffen sich HR-Experten und Gestalter der Arbeitswelt den Marktüberblick und treten in den gemeinsamen Austausch über die aktuellen Trends.

Auf der Agenda stehen neben den Vorträgen vor allem Diskussionen, Best Practices und interaktive Workshops. Komplettiert wird das Programm durch die Bereitstellung von on demand Angeboten in Form von Videos und Webinaren. Zudem können die Teilnehmenden der #ZPE20Virtual über einen Live-Chat virtuell networken und zusätzlich an verschiedenen Live-Events teilnehmen. Als extra Service wird es außerdem einen virtuellen Messeguide geben, der live über Programmhighlights und das Messegeschehen informiert.

Der Großteil des Programms steht bereits fest. U.a. werden folgende renommierte Keynote Speaker dabei sein:

Dave Ulrich, Autor des Buches "Reinventing the Organization" | David Vitrano, CEO Xing E-Recruiting | David Wilson, Founder & CEO, Fosway Group | Gianpierro Petriglieri, weltweit führender Experte für Leadership und Learning am Arbeitsplatz | Frauke von Polier, COO People, SAP | Martina Ruiß, Head of HR, Personio | Prof. Dr. Heike Bruch, Institut für Führung und Personalmanagement, Universität St. Gallen | Prof. Dr. Jana Koehler, DFKI Karlsruhe | Sabine Müller, DHL Consulting.

Weitere Informationen und kostenlose Registrierung unter: www.zukunft-personal.com/europe

Spring Messe 2020
Abwechslungsreiche Keynote Speaker berichten aus der HR-Praxis.

Das HR-Event im Überblick

Ort und Datum:  Zukunft Personal Europe Virtual, 12.-16. Oktober:

www.zukunft-personal.com/europe
 
Themen: „Recruiting & Attraction“ (12. Oktober), „Operations & Services“ (13. Oktober), „Learning & Training“ (14. Oktober), „Corporate Health“ (15. Oktober) und „Future of Work“ (16. Oktober).  
 

Schlagworte zum Thema:  Messe