Change Management proaktiv angehen
Die Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PWC befasst sich mit allgemeinen Veränderungsprozessen in Unternehmen und damit, wie diese möglichst effizient ausgeführt werden können. Die Mehrzahl der angestrebten Veränderungsziele erreichen dabei 83 Prozent der befragten Unternehmen mit proaktivem Change Management. Im Vergleich dazu gelingt dies lediglich 39 Prozent der Firmen ohne Change-Management-Einheit.
Das bedeutet proaktives Change Management
Proaktives Change Management zeichnet sich laut der Umfrage durch folgende Punkte aus:
Das Top-Management wird bei absehbaren Veränderungen sofort eingebunden,
das Change Management Team muss über strategische Kompetenzen verfügen,
die Veränderungsprozesse sollten verständlichen und nachvollziehbaren Zielen folgen und
Planung und Monitoring der Veränderungsprojekte sollten über Kenngrößen erfolgen. Dabei sind sowohl Wirtschaftlichkeits- als auch Zeitaspekte zu berücksichtigen.
Kosten sparen, Rendite erhöhen
Die Studie zeigt, dass Firmen mit einem institutionalisierten Veränderungsmanagement Kosten sparen. Die befragten Unternehmen mit einem proaktiven Change Management investieren ein Zehntel des Projektaufwands auf Informationsveranstaltungen, Trainings und andere veränderungsbegleitende Maßnahmen. In Unternehmen mit herkömmlichem Change Management liegt der Anteil dieser Ausgaben bei fast einem Viertel.
Zudem bestätigen die Teilnehmer der Umfrage eine Korrelation zwischen proaktivem Change Management und der Steigerung der Umsatzrendite. Zwei Drittel der Unternehmen mit institutionalisiertem Veränderungsmanagement konnten während des Change-Management-Prozesses ihren Marktanteil erhöhen. Dies gelang nur jedem dritten Unternehmen ohne eigenem Change Management Team.
An der Studie beteiligten sich 68 der umsatzstärksten deutschen Unternehmen, darunter 20 der 30 Dax-Konzerne.
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