Bewerberwünsche: realistisch oder überzogen?
Um die Candidate Experience – also die Zufriedenheit der Bewerber im Kontakt mit potenziellen Arbeitgebern – ist es nicht gut bestellt. Bereits 2015 hatte eine Umfrage von Softgarden herausgefunden, dass über die Hälfte der Kandidaten unzufrieden mit der Prozessqualität von Bewerbungsprozessen ist. Im Detail fanden lediglich 51 Prozent der Umfrageteilnehmer den Bewerbungsprozess nutzerfreundlich, 50 Prozent hielten den zeitlichen Rahmen für angemessen und 46 Prozent sahen die angewendeten Verfahren als sinnvoll. Nur 36 Prozent der Befragten hatten das Gefühl, dass während der Bewerbungsphase individuell auf sie eingegangen wurde.
Bewerbungsprozesse aus Arbeitgebersicht
Allerdings gilt auch: Wer detailliert und anonym nach seiner Zufriedenheit befragt wird, beschwert sich schnell, wenn irgendetwas nicht dem Idealbild entspricht – das gilt für Konsumenten wie für Bewerber in gleicher Weise. Die Sicht der Arbeitgeber und die Gründe, warum manche Prozesse so und nicht anders laufen, wird bei der Bewertung des Bewerbungsprozesses aus Kandidatensicht meist ausgeblendet.
Benchmark für die Candidate Experience
Deshalb will eine gemeinsame Umfrage von Softgarden und dem Personalmagazin nun klären: Welche Prozessschritte und Zeiträume sind aus Sicht von Arbeitgebern bei der Einstellung neuer Mitarbeiter nötig und realistisch? Wie tragen die Arbeitgeber zu einer positiven Bewerbererfahrung bei? Welche Aspekte schätzen sie als besonders wichtig für eine positive Bewerbererfahrung ein? Erheben sie dazu Kennzahlen oder holen sie Feedback von Bewerbern ein?
Ihre Meinung ist gefragt
Um diese Fragen klären und ein Benchmark für die Candidate Experience aus Arbeitgebersicht entwickeln zu können, ist Ihre Meinung gefragt. Bitte nehmen Sie sich zehn Minuten Zeit, um an der Umfrage zum Thema Candidate Experience aus Arbeitgebersicht teilzunehmen. Als Teilnehmer erhalten Sie die Umfrageergebnisse auf Wunsch zugesandt. Die zentralen Ergebnisse werden – im Vergleich mit Umfrageergebnissen aus Kandidatenperspektive – auch im Sonderheft „Trends im Recruiting“ veröffentlicht, das der Juni-Ausgabe des Personalmagazins beiliegen wird.
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