OECD-Test verrät, welche Jobs durch die Digitalisierung gefährdet sind
Auch wenn die Arbeitswelt zunehmend flexibler wird, dürfte den meisten Arbeitnehmern zumindest eine Sicherheit weiterhin wichtig sein: Gebraucht zu werden. Also auch, zu wissen, wie es um ihre beruflichen Perspektiven bestellt ist. Die Branche und damit auch der Automatisierungsgrad einer Tätigkeit spielen dafür ebenso eine Rolle, wie weiche Faktoren beispielsweise soziale Interaktion.
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat daraus ein Online-Test-Tool entwickelt. Nach beantworteten 19 Fragen erhalten Nutzer eine Einschätzung darüber, wie stark ihr Job durch die Automatisierung gefährdet ist. Der Test berücksichtigt vier Dimensionen: praktische und soziale Aspekte, Veränderungen am Arbeitsplatz sowie demografische Daten.
Risikobewertung im Stellen- und Branchenvergleich
Die Risikobewertung erfolgt anhand einer dreistufigen Skala von niedrig, über mittel bis hoch. Ebenfalls darin enthalten: Ein Job- beziehungsweise Branchenvergleich. So können Arbeitnehmer feststellen, wie gut ihr Unternehmen im Vergleich zum Wettbewerb dasteht. Umgekehrt erfahren Arbeitgeber inwieweit ihr derzeitiges Modell Angestellten eine Perspektive bietet – und welche Kompetenzen für einen Stellenerhalt gefördert werden sollten.
Der kürzlich erschiene HAYS-Report 2019 macht diesen insbesondere davon abhängig, ob und in welchem Maße es Unternehmen gelingt, die Beschäftigungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter zu erhalten. Auf der Liste der dafür notwendigen Kompetenzen stehen lebenslange Lernbereitschaft, Lernfähigkeit und Teamfähigkeit ganz oben, dicht gefolgt von Kommunikationsfähigkeit. Das bedeutet auch: Mitarbeiter können ihre Jobperspektive beeinflussen und sogar mitgestalten.
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