Studie untersucht Employer Branding in digitalen Kanälen
Gut ausgebildete Bewerber können bei der Jobsuche heute oft zwischen mehreren Angeboten wählen. Zugleich steigt die Bedeutung weicher Faktoren für die Arbeitgeberwahl. Unternehmen legen daher großes Augenmerk darauf, sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren, um neue Mitarbeiter zu gewinnen und bestehende zu binden. Dabei erweisen sich digitale Medien und soziale Netzwerke zunehmend als Kanal der Wahl zur Ansprache potenzieller Kandidaten. Doch werden diese Kanäle – gerade vor dem Hintergrund oft begrenzter personeller Ressourcen – wirklich effektiv genutzt?
Wirkung der digitalen Kanäle zum Aufbau der Employer Brand im Fokus
Die Studie zum "Digital Employer Branding" vergleicht das Potenzial der verschiedenen digitalen Kanäle für den Aufbau der Arbeitgebermarke. Im Zentrum stehen die Leitfragen: Wie gut kommuniziert das Unternehmen seine Arbeitgebermarke auf den verschiedenen Kanälen? Welche Wirkung entfalten Facebook, Linkedin, Webseite und Co. tatsächlich für die Arbeitgebermarke? Bei einer Teilnahme erfahren Unternehmen, wie ihre HR-Kommunikation auf den einzelnen Kanälen wirkt und was innerhalb ihres Media-Mix am effektivsten ist.
Gemeinschaftsstudie mit innovativem Ansatz
Durchgeführt wird die Studie vom Web Excellence Forum (Web XF), eine Unternehmensinitiative zur Messung und Bewertung digitaler Kommunikation, in Kooperation mit der Managementberatung HR Pepper. Sie wollen die Untersuchung mit einem innovativen Methodenmix betreiben: Inhaltsanalytisch überprüft die Studie, wie sich das Unternehmen als Arbeitgeber selbst darstellt. Mit einem anschließenden Experiment wird gemessen, wie der Auftritt auf den digitalen Kanälen das Arbeitgeberbild bei potenziellen Bewerbern verändert. Unternehmen erhalten die Möglichkeit, ihre Ergebnisse mit denen der anderen Studienteilnehmer zu vergleichen. Zudem können sie ihre HR-Kommunikation besser ausrichten.
"Employer Branding Manager und Personalverantwortliche nutzen vielfältige digitale Medien und soziale Netzwerke zur Ansprache potenzieller Job-Kandidaten sowie auch der eigenen Mitarbeiter. Dabei verlassen sie sich zumeist auf ihre Intuition. Mit unserer Studie liefern wir erstmals wissenschaftlich fundierte, vergleichbare Daten zum digitalen Branding-Erfolg und damit die Basis für zahlreiche Optimierungen. Effektive Kommunikation scheint uns vor dem Hintergrund begrenzter HR-Ressourcen und dem nagenden Fachkräftemangel eine sinnvolle Zielsetzung zu sein", erklärt der Studienleiter Dr. Herbert Flath vom Web Excellence Forum.
-
Essenszuschuss als steuerfreier Benefit
408
-
Workation und Homeoffice im Ausland: Was Arbeitgeber wissen müssen
383
-
BEM ist Pflicht des Arbeitgebers
196
-
Vorlage: Leitfaden für das Mitarbeitergespräch
141
-
Probezeitgespräche als Feedbackquelle für den Onboarding-Prozess
137
-
Acht rettende Sätze für schwierige Gesprächssituationen
137
-
Das sind die 25 größten Anbieter für HR-Software
129
-
Der große NLP-Bluff Teil I: Wie alles begann
1228
-
Mitarbeiterfluktuation managen
1184
-
Ablauf und Struktur des betrieblichen Eingliederungsmanagements
116
-
Recruitingmessen richtig vorbereiten
13.01.2026
-
Welche Kanäle für Recruiting und Active Sourcing geeignet sind
13.01.2026
-
Persönliche Kandidatenansprache auf Recruitingmessen
13.01.2026
-
Jobmessen und Karrieremessen 2026 für Recruiter
13.01.2026
-
Drei Thesen zum Benefits-Portfolio der Zukunft
12.01.2026
-
Wie Führungskräfte gelassen und souverän ins neue Jahr starten
09.01.2026
-
Diese HR-Tech-Entwicklungen sollten Sie 2026 verfolgen
08.01.2026
-
2026 – Warum der bAV-Arbeitgeberzuschuss ohne Digitalisierung zum Risiko wird
07.01.2026
-
"HR darf nicht immer auf Erlaubnis warten"
07.01.2026
-
“Nicht das Gehalt erhöhen, sondern den Gehalt”
05.01.2026