Erstes Jobmesse-Experiment auf Twitter gestartet
Der Plan von Twitter für die Jobmesse: In jeweils einstündigen Fragestunden kann jeder Interessierte bei der Jobmesse den twitternden Verantwortlichen der teilnehmenden Unternehmen Fragen zum Jobeinstieg und Karriere stellen. Dafür muss man nur den Hashtag #deinjob ins Twitter-Suchfeld eingeben und kann so den Dialog verfolgen oder eigene Fragen an die Unternehmen eintippen.
Am ersten Messetag standen Allianz (@AllianzCareers), Bayer (@BayerKarriere), Deutsche Bahn (@DBKarriere), Telekom (@TelekomKarriere) und Coca-Cola (@CocaCola_de) für das Experiment bereit. Am Folgetag beantworten auch Philips (@Philips_Jobs), Deloitte (@DeloitteJobsDE), comdirect, (@comdirect) und Intel (@JobsatIntel_EUR) eingehende Fragen.
Resonanz und Resümee am ersten Tag sind positiv
Ein Blick in die Beiträge vom ersten Messetag zeigt, dass tatsächlich Interesse von Jobsuchenden und Studenten bestand: Es wurde nach Abschlussarbeiten, Bewerbungsfristen oder auch Art der Einstiegsstellen gefragt. Die Unternehmen nahmen den Gesprächsfaden individuell auf und sorgten – soweit in 140 Zeichen möglich – für gezielte Antworten.
Entsprechend positiv fiel das erste Resümee der Allianz aus: Es habe sich absolut gelohnt, teilt das Twitter-Team des Unternehmens mit. „Trotz der frühen Stunde bei uns ging es munter los. Außerdem finden wir es gut, dass Twitter selbst die Relevanz des Mediums für potenzielle BewerberInnen erkannt hat. Das wollten wir unterstützen.“
Dialog ist eigentlich die Grundlage von Twitter
Das Experiment hatte im Vorfeld auch kritische Stimmen auf den Plan gerufen, die den Sinn des Projekts hinterfragten. Schließlich sollte der direkte Kontakt und Dialog mit den Unternehmen, die zu Karrierethemen auf Twitter präsent sind, immer möglich sein, so eine grundlegende Regel für Personaler auf Twitter. "Warum eine Messe mit so etwas wie Sprechzeiten?", fragte darum Jo Diercks, Geschäftsführer von Cyquest, vorab auf dem "Recrutainment Blog". Und er antwortete auch gleich: „Stimmt! Das ist – oder nein, das sollte - eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Wie die Praxis einen lehrt ist es das aber nicht! Für die allermeisten Unternehmen ist Twitter nämlich kein Dialogkanal, sondern eine neuere Form des Nachrichtentickers, der guten alten PR-Tradition folgend als Einbahnstraße konzipiert.“ Das Experiment könnte also zu mehr Dialog anregen und den Kommunikationsmix damit ergänzen.
-
Workation und Homeoffice im Ausland: Was Arbeitgeber wissen müssen
383
-
Essenszuschuss als steuerfreier Benefit
236
-
Acht rettende Sätze für schwierige Gesprächssituationen
225
-
BEM ist Pflicht des Arbeitgebers
175
-
Mitarbeiterfluktuation managen
1594
-
Das sind die 25 größten Anbieter für HR-Software
154
-
Probezeitgespräche als Feedbackquelle für den Onboarding-Prozess
117
-
Pflicht zur psychischen Gefährdungsbeurteilung
113
-
Warum Offboarding an Bedeutung gewinnt
103
-
Der große NLP-Bluff Teil I: Wie alles begann
998
-
Was der Pflichtsieg über Curaçao Führungskräften zeigt
16.06.2026
-
Mit KI schneller passende Talente finden
15.06.2026
-
Wenn Meetings Beschäftigten den Schlaf rauben
15.06.2026
-
Bei sozialer Nachhaltigkeit erreicht Deutschland kein einziges Ziel
10.06.2026
-
Führung – der blinde Fleck der Transformation
10.06.2026
-
Mitarbeiterbefragungen als Steuerungsinstrument
10.06.2026
-
Warum Transformation ohne Daten scheitert
10.06.2026
-
Das "Great Flattening" greift um sich
10.06.2026
-
Erwartungen im HR-Softwaremarkt sind gedämpft
09.06.2026
-
Warum Sportler wie auch Unternehmen einen Testlauf brauchen
09.06.2026