Nutzen eines Personalstrukturcontrollings am Beispiel der Frauenquote
Das Personalcontrolling ist wichtiger Inputgeber bei der Erreichung der Unternehmensziele, zum einen durch Bereitstellung personalwirtschaftlicher Informationen und zum anderen durch Vorbereitung strategischer Entscheidungen anhand transparenter Darstellung und Analyse von Personalbestands- und Personalstrukturen, Personalkosten, Qualifikationen und Prozessen.
Personalplanung eng mit weiteren HR-Maßnahmen verzahnen
Wer also die Frauenquote im oberen Management steigern will oder muss, der sollte zunächst auch auf den unteren Führungsebenen die Anzahl der Frauen erhöhen, um somit einen Pool an potenziellen Nachwuchskandidatinnen aufzubauen. Dieses Ziel sollte wiederum eng verzahnt werden mit den geplanten Personalentwicklungsmaßnahmen im Unternehmen, wie zum Beispiel Programmen zur Chancengleichheit oder Vereinbarkeit von Familie und Beruf. All diese Informationen fließen in ein aussagekräftiges Personalbestandscontrolling und Personalstrukturcontrolling ein. Dies bestimmt somit die Ausrichtung für den Bereich Personal und ist eine wichtige unternehmerische Stellschraube, da es zugleich Entscheidungsgrundlage für die Personalplanung und die sich daraus ableitenden personalwirtschaftlichen Maßnahmen ist.
Wichtige Einflussfaktoren für die Personalbedarfsplanung
Beim Bestands- und -strukturcontrolling wird der gesamte Personalbestand durchleuchtet, um vergangenheitsorientierte als auch zukunftsorientierte Entwicklungen darzustellen und gegebenenfalls Planabweichungen frühzeitig korrigieren zu können. Der Bedarf in der Zukunft hängt zum einen vom derzeitigen Personalbestand, aber viel wesentlicher von den künftig benötigten Kapazitäten ab. Weitere Faktoren, wie geplante Investitionen, Portfolio-Erweiterungen, Rationalisierungsmaßnahmen hängen von der Auftragslage ab. Aber auch Maßnahmen, wie Änderungen bei der Arbeitszeitregelung, Schichtplänen und gesetzliche Änderungen – zum Beispiel ein späteres Renteneintrittsalter und die bereits erwähnte Frauenquote – wirken sich auf die Personalbedarfsplanung aus.
-
Workation und Homeoffice im Ausland: Was Arbeitgeber wissen müssen
631
-
Essenszuschuss als steuerfreier Benefit
501
-
BEM ist Pflicht des Arbeitgebers
374
-
Probezeitgespräche als Feedbackquelle für den Onboarding-Prozess
262
-
Ablauf und Struktur des betrieblichen Eingliederungsmanagements
204
-
Acht rettende Sätze für schwierige Gesprächssituationen
199
-
Vorlage: Leitfaden für das Mitarbeitergespräch
191
-
Mitarbeiterfluktuation managen
1804
-
Warum Offboarding an Bedeutung gewinnt
150
-
Das sind die 25 größten Anbieter für HR-Software
149
-
Wie der berufliche Wiedereinstieg gelingt
20.03.2026
-
HR-Kosten steigen trotz Sparzwang
19.03.2026
-
"Wir wollen Transformation in Echtzeit abbilden"
18.03.2026
-
Warum Organisationen eine Talent Roadmap brauchen
18.03.2026
-
Fünf Tipps für erfolgreiche HR-Software-Projekte
18.03.2026
-
Warum mehr Tools oft zu mehr Aufwand führen
18.03.2026
-
Psychopathische Chefs – Mythos oder Realität?
18.03.2026
-
Hilfe für Mitarbeitende im Krisengebiet
17.03.2026
-
In sechs Schritten zum Mobilitätskonzept
17.03.2026
-
Steuerfreier Sachbezug: Ein strategisches HR-Instrument
16.03.2026