Motivation statt Frust beim Team-Building
Damit Teambildung wirksam sein kann und nicht von den Mitarbeitern abgelehnt wird, braucht es eine klare Zielsetzung, sagt Ian Sanders von der Financial Times/IE Business School Corporate Learning Alliance. Der Experte hat eine Checkliste für nachhaltige und motivierende Teambildungs- und Strategietage erarbeitet, bei der die Zielsetzung als wichtigster Punkt im Mittelpunkt steht. Das sind Sanders Tipps:
Ziel festlegen
Sanders empfiehlt, ein klar formuliertes Ziel vor dem Beginn der Veranstaltung festzulegen. Zu unterscheiden sei zum Beispiel, ob es darum geht, die Mitarbeiter auf die Unternehmensstrategie einzuschwören oder sich gegenseitig besser kennenzulernen. Das formulierte Ziel sollte jedem Teilnehmer bereits vor seiner Anreise zum Event bekannt sein.
Den passenden Veranstaltungsort wählen
Ein Teambildungs-Event sollte keinesfalls im Büro stattfinden, empfiehlt der Experte. Es könnte sonst mit Überstunden verwechselt werden. Besser sei ein neutraler Tagungsort wie ein Hotel oder Gasthof, der es ermögliche, sich ganz auf das Ziel zu konzentrieren.
Zeit für gegenseitiges Kennenlernen schaffen
Eine Teambuilding-Maßnahme sollte den Teilnehmern genügend Raum und Zeit für Freizeit und das Kennenlernen lassen. Ein zu volles Programm sei nicht angebracht.
Übernachtung einplanen
Eine Übernachtung entspanne den Zeitplan zusätzlich. Ein gemeinsames Abendessen eigne sich zudem, um „harte Brocken“ durchzukauen.
Ergebnisse festhalten
Die Ergebnisse der Maßnahme sollten noch vor der Abreise so festgehalten werden, dass sie als To-do-Liste oder klare Aufgabenbeschreibung sofort im Arbeitsalltag umgesetzt werden können.
Gäste für den Blick von außen einladen
Gastredner könnten neue Perspektiven aufzeigen, Motivationstrainer die Diskussion in Gang halten und Kunden den Teilnehmern die Customer Experience aus erster Hand aufzeigen.
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