40 Hemmnisse in der betrieblichen Altersversorgung
Was hindert die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung in Deutschland? Auch das Bundesarbeitsministerium (BMAS) beschäftigt sich mit dieser Frage. Es wollte verlässliche Grundlagen für seine im Koalitionsvertrag versprochene Förderung der zweiten Säule der Altersversorgung und gab eine Machbarkeitsstudie in Auftrag – für eine empirische Analyse von Hemmnissen der Verbreitung der bAV in kleinen und mittleren Betrieben. Die Studie wurde erstellt von der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) sowie der Kienbaum Management Consultants GmbH. Die Ergebnisse wurden in der Beilage "bAV Spezial" des Personalmagazins veröffentlicht.
Ziel der Machbarkeitsstudie war es, zu untersuchen, ob und wie empirische Informationen zu konkreten Hemmnissen, die einer stärkeren Verbreitung der bAV in KMU entgegenstehen, gewonnen und wie diese analysiert werden können. Neben einem Überblick des vorhandenen Datenmaterials über Branchenlösungen zur bAV und der im Ausland bestehenden Modelle wurden in der Studie insbesondere 40 Faktoren identifiziert, die der Verbreitung der bAV entgegenstehen.
Alle Beteiligten tragen zu den Hemmnissen in der bAV bei
Wer nach einem einzigen Schuldigen bei der schleppenden Verbreitung der bAV sucht, wird enttäuscht werden. Weder Arbeitgeber noch Arbeitnehmer und auch nicht die Versicherungsanbieter verantworten nach den Ergebnissen der Machbarkeitsstudie alleine die gegenwärtige Misere der bAV. Insgesamt kommen die Studienautoren auf 13 Faktoren, die der Einführung oder Weiterverbreitung der bAV auf Arbeitgeberseite entgegenstehen, aber ebenso auf 22 Hemmnisse, die die Inanspruchnahme durch die Arbeitnehmer erschweren. Und auch auf Seiten der bAV-Anbieter wurden in der Machbarkeitsstudie fünf Barrieren ermittelt, die eine Vermittlung der bAV verhindern oder erschweren können.
Weitere Informationen im Personalmagazin "bAV Spezial"
Die einzelnen Hemmnisse, die in der Machbarkeitsstudie ermittelt wurden, ein Interview mit dem Studienverantwortlichen Professor Frank Wallau und die Reaktion des Bundesarbeitsministeriums auf die Ergebnisse finden Sie im bAV Spezial, eine Beilage der Ausgabe 11/2014 des Personalmagazins.
Die komplette Machbarkeitsstudie können Sie hier herunterladen.
-
Essenszuschuss als steuerfreier Benefit
544
-
Workation und Homeoffice im Ausland: Was Arbeitgeber wissen müssen
525
-
BEM ist Pflicht des Arbeitgebers
341
-
Acht rettende Sätze für schwierige Gesprächssituationen
254
-
Probezeitgespräche als Feedbackquelle für den Onboarding-Prozess
245
-
Das sind die 25 größten Anbieter für HR-Software
176
-
Warum Offboarding an Bedeutung gewinnt
162
-
Ablauf und Struktur des betrieblichen Eingliederungsmanagements
161
-
Vorlage: Leitfaden für das Mitarbeitergespräch
155
-
Mitarbeiterfluktuation managen
1324
-
ZP Süd 2026: Zwei Tage HR-Wissen zu „Team Human x AI“
07.04.2026
-
KI-Agenten werden an der Arbeitswelt vorbei entwickelt
02.04.2026
-
Altersdiskriminierung im Berufsalltag – zu jung, zu alt, zu unrecht
01.04.2026
-
Warum Organisationen eine Talent Roadmap brauchen
01.04.2026
-
Fünf Tipps für erfolgreiche HR-Software-Projekte
01.04.2026
-
Warum mehr Tools oft zu mehr Aufwand führen
01.04.2026
-
Relationship-Matching als strategisches HR-Instrument
01.04.2026
-
Die zwei Seiten von People Analytics
31.03.2026
-
Wie sich Corporate Bullshit auf die Arbeitswelt auswirkt
30.03.2026
-
Wissensmanagement im Offboarding
26.03.2026
Heinz-Bert Müssig
Fri Oct 24 11:17:54 UTC 2014 Fri Oct 24 11:17:54 UTC 2014
Wie immer wurden die Vermittler nicht gefragt. Meiner 21 jährigen Erfahrung sind 90% den Arbeitgebern geschildet, die nocht bereit sind Zeit zu investieren um ein Gespräch zu führen, die sich nur auf einzelne Gesellschaften konzentrieren, statt den Vorteil immer zu nutzen und dem AN die Wahl zu lassen wem er vertraut. Es ist schliesslich sein Geld.
Entscheidet sich der Arbeitnehmer gegen das VU des AG, verliert der AG bares Geld
Das sollte gesetzlich klargestellt werden. Weiter haben viele AN Angst vor Ihren AG sie zu belästigen.