24.10.2013 | Vergütung

Gehalt ist für Berufseinsteiger das wichtigste Kriterium

Das Geld entscheidet über die Wahl der neuen Mitarbeiter.
Bild: Haufe Online Redaktion

Wenn junge Akademiker in das Berufsleben einsteigen, ist ihnen das Gehalt wichtiger als die eigentliche Aufgabe. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage. Der viel gepriesene Sinn bei der Arbeit, der gerade die Generation Y laut Studien antreibt, scheint also weniger wichtig zu sein.

Von den 900 befragten Absolventen aus dem gesamten Bundesgebiet sagt mehr als ein Viertel (27 Prozent), dass das Gehalt der entscheidende Faktor ist beim Karrierebeginn. Auf dem zweiten Platz stehen laut der Umfrage von Absolventa Jobnet mit jeweils 22 Prozent der Antworten die berufliche Perspektive sowie die spezifische Aufgabe, die mit dem Job in einem Unternehmen verbunden ist – kurz dahinter: die Arbeitsatmosphäre (21 Prozent). Offenbar weniger wichtig für die junge Generation: flexible Arbeitszeiten (sechs Prozent) sowie das soziale Engagement des Arbeitgebers (zwei Prozent).

Gehalt ist für Generation Y wichtiger als gedacht

Der so genannte "Generation Y", die nun ins Berufsleben startet, wird allgemein nachgesagt, dass sie sehr selbstbewusst in den Arbeitsmarkt einsteigt und hohe Anforderungen an die Unternehmenskultur stellt. Daher entwickeln viele Personalabteilungen in Konzernen und mittelständischen Unternehmen attraktive Modelle, mit denen junge Nachwuchskräfte überzeugt werden sollen. Dazu gehören flexible Arbeitszeitmodelle genauso wie eine ausgeklügelte CSR-Strategie oder individuelle Aufstiegspläne. Gemäß der Absolventa-Umfrage muss aber vor diesen weichen Berufswahlfaktoren vor allem die gute alte Lohntüte ansprechend gefüllt sein, bevor sich Berufsstarter überhaupt mit einem Arbeitgeber auseinander setzen.

Schlagworte zum Thema:  Vergütung, Gehalt, Generation Y, Berufseinstieg

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