Transportdrohnen sollen Laborproben befördern
Transportdrohnen sollen schon bald Proben zwischen Kliniken und Laboren in Baden-Württemberg befördern.
Krankenhausbetreiber wollen neue Transporttechnik nutzen
Das Regierungspräsidium Stuttgart hat einem Betreiber-Konsortium am 19. April 2023 die Genehmigung für einen Regelflugbetrieb außerhalb der Sichtweite übergeben. Zu dem Konsortium gehören die Klinikbetreiber Helios und die RKH Regionale Kliniken Holding mit Sitz in Ludwigsburg sowie das Unternehmen German Copters, das die Flüge ausführen wird.
Die Drohnen sollen den Angaben nach etwa die medizinische Versorgung verbessern und den Transport am Boden entlasten. Der Zeitgewinn beim Transport - etwa von Gewebeproben bei Tumoroperationen, Blutproben und -präparaten sowie von wichtigen Arzneimitteln - könne zu einem besseren Behandlungsergebnis führen. Der Transport sei darüber hinaus emissionsfrei und führe zu einer geringeren Umweltbelastung.
Erste Flüge ab August
Nach letzten Sicherheitschecks soll der Flugverkehr von August an zunächst in zwei Regionen des Landes beginnen: zum einem im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald auf der Strecke zwischen den Helios-Kliniken Breisach und Müllheim. Außerdem sollen die RKH-Kliniken Ludwigsburg, Markgröningen und Mühlacker per Drohnen-Netzwerk verbunden werden. Die Stecken sind alle ungefähr 30 Kilometer lang. Nach Angaben von German-Copters-Geschäftsführer Holger Schulze will das Konsortium künftig bis zu 70 Strecken bedienen.
Weitere Projekte aus dem Medizinbereich in der Pilotphase
In der medizinischen Logistik gab es nach Angaben der Betreiber in Europa bislang keine Drohnenflüge mit dieser Flugstreckenlänge und Komplexität. Auch einem Sprecher des Bundesverkehrsministeriums zufolge gab es ein Projekt dieser Art noch nie. Ähnliche Projekte im Medizinbereich seien in der Pilotphase, aber nicht im Regelbetrieb. In anderen Bereichen gebe es aber auch Vorhaben, die regulär Güter über längere Strecken transportierten.
-
Personalakten im öffentlichen Dienst
921
-
Deutschland-App kommt: Das bundesweite „zentrale Bürgerbüro als App“ – oder nur eine „leere Hülle“?
61
-
Schafft das Mitarbeitergespräch ab!
44
-
Hybrides Arbeiten: Wie Verwaltungen damit gleich zwei Herausforderungen meistern wollen
21
-
165.000 Vollzeitkräfte könnten in der Verwaltung durch generative KI ersetzt werden
17
-
Studie: Bedarf und Wachstumspotenziale von KI in der Verwaltung noch größer als im Privatsektor
17
-
Faxgeräte in Behörden - Bann oder Beibehaltung?
16
-
OZG 2.0: Neue Studie erkennt nur wenig Bewegung bei Online-Diensten
13
-
„KI-Zukunftsbund“: Drei Bundesländer wollen gemeinsam einen Gang höher schalten
11
-
„Wir investieren permanent ins Personalmarketing“
9
-
Warum Employer Branding gerade in der Krise entscheidend ist
16.06.2026
-
„KI-Zukunftsbund“: Drei Bundesländer wollen gemeinsam einen Gang höher schalten
19.05.2026
-
Bitkom-Länderindex 2026: Shooting-Stars sind diesmal Hessen und das Saarland
12.05.2026
-
5 Tipps für eine Arbeitgebermarke, die den Unterschied macht
05.05.2026
-
Studie zur „Nachnutzung“: Warum ein erfolgversprechendes Konzept noch nicht richtig in Gang kommt
27.04.2026
-
Bürokratieabbau und Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung
20.04.2026
-
Gewalt gegen Lehrkräfte hat deutlich zugenommen
14.04.2026
-
Deutschland-App kommt: Das bundesweite „zentrale Bürgerbüro als App“ – oder nur eine „leere Hülle“?
14.04.2026
-
Weniger Staat? Warum das Landespersonal schrumpfen könnte
09.04.2026
-
Netzwerk KI: Maßgeschneiderte Lösungen für die Arbeits- und Sozialverwaltungen
07.04.2026