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Carsharing-Angebote sind heute bei vielen Wohnungsunternehmen Standard. Sie reduzieren Neubaukosten, ermöglichen Mietern den einfachen Zugang zu einer nachhaltigen Mobilitätslösung und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz. 

Die meisten Vermieter arbeiten mit einem Kooperationspartner zusammen, um Carsharing anbieten zu können. Ein weit verbreitetes Konzept ist, Stellflächen auf dem eigenen Grundstück an einen Carsharing-Dienstleister zu vermieten. Der verpflichtet sich, Carsharing anzubieten und sämtliche Betriebskosten zu tragen.

Die Mieter schließen mit dem Anbieter einen Nutzungsvertrag, oft zu vergünstigten Konditionen. Weitere Nutzer aus der Nachbarschaft oder dem Quartier sichern für den Anbieter die Wirtschaftlichkeit.

Investitionskosten im Neubau reduzieren

Die Wohnen in Dresden GmbH & Co KG (WiD) wurde 2017 mit dem Auftrag gegründet, mietpreisgebundene Wohnungen zu errichten. 2018, als das kommunale Unternehmen gerade die Planungen für das zweite Bauvorhaben begonnen hatte, beschloss der Dresdener Stadtrat eine neue Stellplatzsatzung. Sie enthielt unter anderem zwei für die WiD sehr relevante Punkte.

"Für Sozialwohnungen gilt ein reduzierter Stellplatzschlüssel von 0,6 Plätzen pro Wohneinheit. Außerd...

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Dies ist ein Beitrag aus der Zeitschrift Die Wohnungswirtschaft.
DW Die Wohnungswirtschaft 5/2026

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