"Zukunftsfähige Kostenrechnung in der Unternehmenssteuerung"
Die Kostenrechnung fit machen für das digitale Zeitalter
Die Veränderungen des Wettbewerbsumfelds („VUCA-Welt“) und insbesondere die Digitalisierung erfordern ein grundsätzliches Re-Design der Kostenrechnung. Der Autor gibt in diesem Buch konkrete Unterstützung bei der Neuausrichtung des bewährten Controllinginstruments. Anhand von fundierten Konzepten, Fallstudien und einem detaillierten Einblick in die Praxis erläutert er die unterschiedlichen Facetten und zeigt Ihnen Möglichkeiten, die Kostenrechnung in Ihrem Unternehmen zukunftsfähig auszurichten.
Warum gerade jetzt an den bewährten Instrumenten gerüttelt werden sollte
Harmonisierung des Rechnungswesens
Auslöser dafür war der steigende Druck des Kapitalmarkts, der zur Veränderung des deutschen Rechnungslegungsrechts geführt hat (»IFRS statt HGB«). Die internationale Rechnungslegung nimmt eine andere Perspektive ein. Sie bricht mit der sehr sicherheitsorientierten Sicht unserer angestammten HGB-Philosophie, und ist auf die Entscheidungsnützlichkeit für potenzielle und tatsächliche Investoren gerichtet. Diese internationale Welt kennt aber keine aus der Kostenrechnung stammenden Betriebsergebnisse. Die Globalisierung machte insofern unser lokales System weitgehend obsolet. Warum sollte Entsprechendes nicht auch für die Kostenrechnung zutreffen? Zumindest wurde schon ein Teilerfolg erzielt, weil viele Unternehmen im Zuge der Harmonisierung das Konzept der kalkulatorischen Kosten ersatzlos gestrichen haben. Warum nicht mehr?
Zunehmende Komplexität und Dynamik
Aktuell liegen Indizien dafür vor, dass in vielen Unternehmen ein Maß von Komplexität und Dynamik erreicht ist, welches die Kostenrechnung nicht mehr bewältigen kann, dass also eine kritische Schwelle überschritten wurde. Kostenrechnungsdaten kommen dann zu spät und sind zu wenig differenziert
Digitalisierung
Mit der Digitalisierung wird ein Versprechen auf eine schöne neue Informationswelt verbunden, in der die Kostenrechnung ihren Platz suchen und finden muss. Sie zieht die Notwendigkeit nach sich, alle Systeme noch einmal genau zu überprüfen und konkrete Änderungen vorzunehmen. Digitalisierung bedeutet Veränderung, und warum sollte da die Kostenrechnung konstant bleiben?
Die Kapitel im Überblick
- Einführung
- Was bestimmt den Inhalt und den Aufbau einer Kostenrechnung?
- Kostenrechnung – ein zeitloses Informationssystem?
- Kostenrechnung als »eierlegende Wollmilchsau«?
- Ist die »deutsche« Kostenrechnung auch für Dienstleistungsproduktion geeignet?
- Kann die Kostenrechnung der Individualisierung und Dynamisierung des Geschäfts gerecht werden?
- Kann die Digitalisierung die angesprochenen Veränderungsprobleme der Kostenrechnung lösen?
- Lessons learned
- Interviewpartner
- Literaturhinweise
Zahlreiche Fallstudien und Praxisbeispiele
- Fallstudie 1: Leica Camera
- Fallstudie 2: DHL Supply Chain
- Fallstudie 3: audibene
- Fallstudie 4: Deutsche Post DHL, Geschäftsbereich Post & Paket Deutschland
- Fallstudie 5: Klinikum Leverkusen
Der Autor
Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Weber war bis zu seiner Emeritierung zusammen mit Prof. Dr. Utz Schäffer Direktor des Instituts für Controlling und Management an der WHU – Otto Beisheim School of Management, eines der führenden europäischen Forschungsinstitute in den Bereichen Unternehmenssteuerung und Controlling. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu erarbeiten und in der Praxis umzusetzen, ist ein zentrales Ziel und Markenzeichen seiner Arbeit. Der Autor ist vielfach ausgewiesener Controlling-Experte, Autor und Mitherausgeber der Zeitschrift Controlling & Management Review (CMR) sowie jahrelanger Vorsitzender des Kuratoriums des Internationalen Controller Vereins (ICV). Als Mitbegründer der Managementberatung CTcon sitzt er dem wissenschaftlichen Beirat der Gesellschaft vor.
Bibliographie:
Jürgen Weber: Zukunftsfähige Kostenrechnung in der Unternehmenssteuerung
ISBN: 978-3-648-15525-7 / Bestell-Nr.: E11210
Auflage: 1. Auflage 2021 / Umfang 312 Seiten / Preis 69,95 EUR
Erhältlich im Haufe Online Shop oder im Buchhandel.
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