Neuer Standard für Controlling-Prozesskennzahlen erarbeitet
Fortsetzung von "Controlling-Prozessmodell"
Die Anfang 2011 erschienene Broschüre "Controlling-Prozessmodell" stieß auf sehr großes Interesse in der Controller-Community. Deshalb hat sich die IGC entschieden, in einem neuen Projekt auch Steuerungsgrößen für diese Controlling-Hauptprozesse zu erarbeiten. Die Ergebnisse dieses Projekts liegen jetzt vor.
Kontinuierliche Optimierung durch internen und externen Vergleich
Das Projektergebnis stellt die logische Erweiterung des Controlling-Prozessmodells um Prozesskennzahlen dar. Es liegt damit erstmals ein geschlossenes Konzept zur Bestimmung der „Performance“ der Controlling-Abläufe vor. Die Prozesskennzahlen schaffen die nötige Transparenz, um diese Prozesse kontinuierlich zu optimieren. Unternehmensintern ermöglichen sie den kritischen Blick auf die Entwicklung im Zeitverlauf. Extern erlauben sie die Standortbestimmung im Vergleich zu anderen Unternehmen.
Prozessbezogene Ziele als Voraussetzung
Prozessbezogene Ziele bilden die inhaltliche Brücke zwischen Controlling-Prozessen und den Prozesskennzahlen (Key Performance Indicators). Diese Ziele helfen auch, ein einheitliches Controlling-Verständnis zu etablieren. Führungskräfte und Controller erhalten konkrete Hinweise für die Überprüfung ihrer Konzepte und Weiterentwicklung der Controlling-Prozesse.
Kennzahlen sind allgemeingültig gehalten und weitgehend übertragbar
Die Kennzahlen sind möglichst allgemeingültig gehalten, um eine Übertragbarkeit auf weite Kreise der Unternehmenspraxis zu ermöglichen. Je Prozess sowie zusätzlich für die Controller-Organisation wird ein Minimum-Set an empfohlenen Kennzahlen dargestellt. Zusätzlich werden im Anhang weiterführende Kennzahlen für eine umfassendere Messung in Form einer Scorecard angeboten (S. Abbildungen).
Bibliographie
Controlling Prozesskennzahlen
Ein Leitfaden für die Leistungsmessung von Controlling-Prozessen
Hrsg.: International Group of Controlling
84 Seiten, 24,80 €
ISBN 978-3-648-03450-5
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