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bAV-Haftungsrisiken im Unternehmen

bAV-Risikoanalyse: So verhindert Controlling finanzielle Schäden


Advertorial: bAV-Haftungsrisiken im Unternehmen

Pflichtverletzungen rund um die betriebliche Altersvorsorge sind teuer: Für entgangene Rentenleistungen haften häufig Arbeitgeber – oft in Millionenhöhe. Dabei entstehen viele Fehler nicht intern, sondern in den Vertragsbedingungen selbst. Prüfen Sie Ihr Risiko frühzeitig und schaffen Sie Klarheit.

Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) wird häufig als attraktiver Benefit diskutiert. Weniger Beachtung findet jedoch, dass damit erhebliche rechtliche und finanzielle Risiken für Arbeitgeber verbunden sein können. Für das Controlling bedeutet das: Die bAV muss nicht nur als Personalthema, sondern auch als Risikoposition und bilanziell relevantes Feld im Blick behalten werden. Verschiedene Risikofaktoren können zu Haftungsfällen mit beträchtlichem Schadenpotenzial führen.

Interne und externe Risikofelder in der bAV

Fehler entstehen oft in internen Strukturen und Prozessen: fehlende oder überholte Versorgungsordnungen, unklare Entgeltumwandlungsvereinbarungen, unzureichend dokumentierte Beratung, Lücken bei Nachweis- und Informationspflichten nach § 2 NachwG oder falsch berechnete Arbeitgeberzuschüsse. Viele Unternehmen verwalten ihre bAV weiterhin über manuelle Excel-Strukturen oder historisch gewachsene Akten. Das erhöht Fehlerquoten und erschwert eine konsistente Datenqualität – ein Risiko, das insbesondere das Controlling bei der Bewertung von Bilanzpositionen und Plausibilitätsprüfungen trifft. Gleichzeitig entstehen viele Haftungsfälle außerhalb des eigenen Einflussbereichs: In zahlreichen bAV-Verträgen sind Klauseln enthalten, deren Tragweite auf den ersten Blick kaum erkennbar ist – etwa variable Rentenfaktoren oder Treuhänderklauseln mit Reduktionsmechanismen.

Fachleute schlagen Alarm: Rund 50 % der bAV-Verträge sind fehlerhaft

Unabhängige Berater kritisieren seit Jahren die Praxis einiger Versicherer, riskante Bedingungen in bAV-Verträgen zu verankern. bAV-Spezialist Andreas Brand, seit drei Jahrzehnten im Thema, zieht eine klare Bilanz:

„Nach unserer Erfahrung ist rund die Hälfte aller bAV-Verträge problematisch. Besonders häufig geht es um Bedingungen, die variable oder ‚weiche‘ Rentenfaktoren zulassen. Betroffen sind vor allem Verträge der letzten zehn Jahre. In der täglichen Analyse sehen wir diese Risiken regelmäßig – und das finanzielle Schadenpotenzial ist erheblich.“

Für das Controlling heißt das: Die Risiken liegen oft nicht im Prozess, sondern in der materiellen Vertragsstruktur selbst.

Haftungsfolge: Arbeitgeber müssen Rentenkürzungen kompensieren

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Über 30 Jahre zahlen Sie in eine betriebliche Altersvorsorge ein, die Ihnen eine monatliche Rente von 250 Euro garantiert. Die Kapitalentwicklung läuft positiv, Ihr Guthaben verdoppelt sich. Entsprechend erwarten Sie im Ruhestand eine Rente von etwa 500 Euro. Doch bei Rentenbeginn erhalten Sie lediglich die garantierten 250 Euro. Der erste Gedanke: ein Fehler in der Abrechnung.

Nach einigen Telefonaten zeigt sich jedoch: Es ist kein Irrtum. Die Vertragsbedingungen ermöglichen dem Versicherer genau diese Kürzung. Und tatsächlich wurde diese Option in der Vergangenheit mehrfach genutzt – von kleineren wie auch großen Anbietern. Ob das fair ist? Aus unserer Sicht ganz klar: nein.

In solchen Fällen landet der Vorgang meist vor Gericht. Und häufig trägt am Ende der Arbeitgeber die Verantwortung für den entstandenen Schaden – nicht nur für diesen einen Vertrag, sondern für sämtliche bAV-Verträge im Unternehmen, die dieselbe Klausel enthalten.

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Praxisfall: 8,7 Mio. Euro potenzielles Haftungsrisiko

Ein Fall aus der Beratungspraxis zeigt die Größenordnung: „Eine monatliche Rentendifferenz von 250 Euro kann sich bei 100 Mitarbeitenden zu einem Haftungsvolumen von rund 8,7 Mio. Euro* summieren“, so Andreas Brand. „Für viele Unternehmen wäre das existenzgefährdend.“

Kalkulationsgrundlage ist der sogenannte Versichererbarwert – also der Betrag, den ein Unternehmen einem Versicherer zahlen müsste, wenn dieser die Rentenverpflichtung übernimmt.

Die Alternative: Das Unternehmen gleicht die Differenz selbst aus – was die Bildung von Pensionsrückstellungen notwendig macht und die Bilanzkennzahlen deutlich belastet.

Warum die bAV im Alltag oft zur Herausforderung wird

In vielen Unternehmen ist die bAV organisatorisch in der Personalabteilung verankert – aber die Auswirkungen treffen direkt die Ergebnisrechnung, die Bilanz und das Risikomanagement. Gleichzeitig sind die Ressourcen knapp und die Verwaltung der betrieblichen Altersvorsorge erfolgt vielfach noch papier- oder Excel-basiert. Hinzu kommt die Heterogenität: Unterschiedliche Versicherer, diverse Tarife, individuelle Bedingungen – eine Struktur, die selbst für Experten Analysezeit erfordert und die Fehleranfälligkeit erhöht.

Je länger Risiken unentdeckt bleiben, desto größer werden die finanziellen Folgen. Externe Unterstützung ist daher oft unverzichtbar.

bAV-Risiken ignorieren? Das ist die teuerste Entscheidung

Unsere Empfehlung: Holen Sie sich für ein solches Projekt einen bAV-Berater mit langjähriger Erfahrung und umfassenden Qualifikationen, der idealerweise als unabhängiger Makler tätig ist. Achten Sie darauf, welche Versicherer er vertreten darf – nur wer den gesamten Markt abdeckt, kann objektiv und ausschließlich im Interesse Ihres Unternehmens beraten.

Dabei geht es nicht nur um fachliche Kompetenz. Auch die menschliche Seite ist entscheidend, denn die Kommunikation sensibler Themen wie Haftungsrisiken kann heikel sein. Ein erfahrener Berater schützt Ihre interne Reputation: Er identifiziert Risiken frühzeitig und entwickelt Lösungen, bevor daraus für das Unternehmen teure Haftungsfälle entstehen – zur Anerkennung der Geschäftsführung inklusive.

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bAV ist Verantwortung – finanziell wie sozial

Am Ende zählt nicht nur die Frage nach Haftungsrisiken oder Bilanzkennzahlen. Mindestens genauso wichtig ist die Verantwortung gegenüber den Mitarbeitenden, die darauf vertrauen, dass ihre Betriebsrente gesichert ist. Dieses Verantwortungsbewusstsein prägt auch die Arbeit von bAV-Experten wie Andreas Brand:

„Wir stellen unsere Risikoanalysen in der bAV für unsere Kunden kostenfrei zur Verfügung, weil wir überzeugt sind, dass jeder ein sicheres Fundament für die Altersvorsorge verdient. Zunächst bewerten wir die Situation anhand eines Ampel-Codes: Grün signalisiert ‚Alles in Ordnung‘, Gelb zeigt ‚Leichte Mängel, Handlungsbedarf‘ und Rot bedeutet ‚Dringende Risiken, sofortige Maßnahmen erforderlich‘.

Darauf aufbauend entwickeln wir passgenaue Lösungen für jedes Unternehmen.

Wir tragen dabei Verantwortung auf mehreren Ebenen: für die Unternehmen selbst, für die Mitarbeitenden sowie für die HR- und Controlling-Teams, die uns ihr Vertrauen schenken.

Jährlich beseitigen wir tausende potenzielle Haftungsrisiken und begleiten unsere Kunden von der Analyse bis zur dauerhaften, rechtlich und finanziell sicheren Verwaltung der bAV – so entstehen Transparenz und Sicherheit für alle Beteiligten.“

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