10.06.2014 | Mehlallergie

Wie Bäcker Asthma verhindern

Mehlstaub kann für Bäcker zu einem echten Problem werden.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Asthma durch Mehlallergie lässt sich am besten dadurch verhindern, dass Bäcker dem Allergen so wenig wie möglich ausgesetzt sind. Es ist daher wichtig, das Mehl nicht von der Arbeit nach Hause zu tragen, sagt Prof. Dennis Nowak von der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM).

Sonst ist der Mitarbeiter dem Allergen rund um die Uhr ausgesetzt. Die Gefahr zu erkranken, ist dann besonders groß. Auch sollten Bäcker am besten nach jeder Schicht duschen.

Wer nicht nach jedem Arbeitseinsatz die Haare waschen möchte, trägt im Job am besten einen Haarschutz. Denn das Mehl setzt sich auch in den Haaren fest. Bemerken Beschäftigte dennoch, dass sie schlechter Luft bekommen als früher, sollten sie sofort einen Arzt kontaktieren. Häufig ließen sich in einem frühen Stadium Möglichkeiten finden, wie der Beschäftigte trotz der sich entwickelnden Allergie weiterarbeiten kann, sagt Prof. Nowak.

Grundlegende Informationen zur arbeitsmedizinischen Vorsorge finden Sie hier.

Schlagworte zum Thema:  Allergie, Staub, Arbeitsmedizinische Vorsorge

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