Wenn eine neue Maschine angeschafft werden muss, ist das eine zeit- und kostenaufwendige Angelegenheit. Die größte Herausforderung ist dabei meist, die passende Maschine auszuwählen. Mit Hilfe einer Checkliste können Sie zusammenstellen, was Sie beim Maschinenkauf beachten sollten.

Damit die neue Maschine nicht nachgerüstet werden muss oder gar untauglich für den Betreib ist, sollte der Auftraggeber in einem so genannten Lastenheft schriftlich fixieren, welche Eigenschaften die Maschine haben sollte. Daran kann sich dann der Hersteller orientieren. Umso genauer die Angaben, umso größer die Sicherheit, dass man die Maschine bekommt, die man braucht.

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Vor dem Maschinenkauf steht die sorgfältige Bedarfsanalyse

Bevor man den Auftrag für eine Maschine erteilt, empfiehlt sich eine sorgfältige Analyse. Dabei geht es u. a. um Funktionalität, aber auch um sicherheitstechnische Aspekte. 

Anforderungen, die Sie mindestens beim Maschinenkauf beachten sollten

Anhand der Checkliste können unterschiedliche Bereiche analysiert werden, wie u. a. Anforderungen ...

  • an die Maschine, wie etwa das betriebliche Reinigungsverfahren oder Wartungsintervalle,
  • an die Aufstellungsumgebung wie Platzbedarf oder Lärmschutzmaßnahmen,
  • an die Umgebungsbedingungen wie ausreichender Raum für Bedienung, Wartung und Störungsbeseitigung,
  • an den Klimabereich, wie Temperatur oder Luftfeuchte sowie
  • an Anschlüsse für z. B. Elektrizität oder Wasser.

Betriebsanleitung in Deutsch sorgt für Sicherheit beim Maschinenkauf

Wichtig für den Betrieb der Maschine ist es aber auch, dass der Umgang mit ihr für die Mitarbeiter verständlich beschrieben ist. Damit lässt sich ferner der Arbeits- und Gesundheitsschutz berücksichtigen. Dafür sollte vom Hersteller eine Betriebsanleitung in Deutsch gefordert werden, die auf verschiedene Faktoren eingeht, wie z. B.

  • die Anleitung zur Störungsbeseitigung oder
  • die Angaben von Emissionswerten für Lärm und Vibration.
Schlagworte zum Thema:  Maschinenrichtlinie, Beschaffung